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Radevormwald: Mittel für Schulen werden beantragt

Schulen in Radevormwald : Stadt wird Geld für Schulen beantragen

Ein Förderdarlehen von rund 294.366 Euro wird die Stadt für Maßnahmen an den Schulen beantragen. Unter anderem werden die naturwissenschaftlichen Räume an der Sekundarschule umgebaut.

Die Stadt Radevormwald wird bei der NRW.BANK für das Jahr 2020 ein Förderdarlehen in Höhe von 294.366 Euro beantragen. Im Haupt- und Finanzausschuss am Dienstag hat die Politik diesen Auftrag beschlossen. Der Rat hatte für den Haushaltsplan 2020 entschieden, dass die Mittel aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ für den Umbau und die Erweiterung des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) verwendet werden sollten, unter anderem für die Sanierung der Asphaltfläche des Laubengangs an der Schule.

Inzwischen stellt sich die Situation anders dar: Wie die Gebäudewirtschaft der Stadt erklärt, muss diese Sanierung auf das kommende Jahr verschoben werden. Die beantragten Mittel sollen nun für folgende Maßnahmen verwendet werden: 60.000 Euro für den Umbau des Physikraums im THG, 30.000 Euro für den Umbau des Biologie- in einen Chemieraum, 25.000 Euro für den Umbau der Lehrer-WC-Anlage. Für den Umbau der bestehenden naturwissenschaftlichen Räume (NAWI-Räume) an der Sekundarschule wird nun der größte Teil des Geldes verwendet, nämlich 230.000 Euro. „Teilweise wurden die Maßnahmen bereits in diesem Jahr abgeschlossen“, heißt es in der Beschlussvorlage. Da sie jedoch noch nicht vollständig finanziert seien, ist eine Beantragung bei der NRW.BANK für dieses Haushaltsjahr noch möglich. Damit ist sichergestellt, dass die Stadt alle Fördermöglichkeiten dieses Programms ausschöpfen kann. Ursprünglich hatte die Verwaltung beabsichtigt, die erstgenannten Projekte im Realschulgebäude sowie im THG über Mittel des DigitalPakts zu finanzieren. Eine Beantragung von Fördermitteln ist für den DigitalPakt noch nicht erfolgt.

(s-g)