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Radevormwald: Mit Linie 134 ins Gewerbegebiet Mermbach

ÖPNV in Radevormwald : Mit Linie 134 ins Gewerbegebiet Mermbach

Das neue Fahrplanangebot führt seit Mittwoch pünktlich zum Schulbeginn nach den Sommerferien immer montags bis freitags durchs nördliche Gewerbegebiet.

Der öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV) in der Bergstadt wird aufgewertet: Seit Mittwoch hat sich die Erreichbarkeit des Gewerbegebiets Mermbach deutlich verbessert. Auf Initiative der Stadt Radevormwald haben der Märkische Kreis und der Oberbergische Kreis gemeinsam als zuständige Aufgabenträger mit dem Verkehrsunternehmen WB Westfalenbus und der Stadt Radevormwald ein Konzept erarbeitet, dass das Gewerbegebiet Mermbach sowohl in der Fläche als auch in der Anbindungsqualität über die Linie 134 (Lüdenscheid, Brügge, Halver, Radevormwald) besser erschließt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Künftig werden montags bis freitags in beiden Fahrtrichtungen ein Großteil der Fahrten über den neuen Linienweg im nördlichen Gewerbegebiet führen. Der Fahrtweg entlang dem in der Karte rot dargestellten Verlauf wird durch die Linie 134 nicht weiter bedient. Der bestehende Linienverlauf über Rädereichen wird montags bis freitags nur vereinzelt bedient, samstags und sonntags hingegen ausschließlich. Die Linie 339 (Schlagbaum, Radevormwald, Herweg, Hückeswagen) ist von den Änderungen nicht betroffen.

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Mit der Änderung des Linienweges und der Fahrpläne wird ein erster Schritt zu einer besseren ÖPNV-Anbindung des Gewerbegebiets Mermbach umgesetzt, heißt es in der Pressemitteilung. Im Zuge weiterer Schritte zur Umsetzung des Nahverkehrsplans des Oberbergischen Kreis, sollen zudem weitere Verbesserungsmaßnahmen im Kreisnorden erfolgen.

Weitere Vereinfachungen für den Fahrgast ergeben sich außerdem im Übergangsbereich der ÖPNV-Tarife. Fahrgäste die innerhalb Wipperfürths mit der Linie 55 (Lüdenscheid, Brügge, Ostendorf, Halver, Wipperfürth) oder innerhalb Radevormwalds mit der Linie 134 fahren wollten, konnten bislang nicht die Fahrausweise des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) nutzen, obwohl sie sich innerhalb des VRS-Tarifgebiets bewegten.

„Besonders für Menschen, die im Einzugsgebiet dieser Linien leben, aber in andere Teile ihrer Kommune oder dem VRS-Gebiet wollten bedeutete dies, sich zweierlei Fahrausweise zu kaufen“, heißt es in der Pressemitteilung. Seit 1. August können Fahrgäste mit VRS-Ticket nun auch die Linien 55 und 134 für Fahrten innerhalb von Wipperfürth und Radevormwald nutzen. Mit Beschluss des VRS und Abschluss des Tarifgenehmigungsverfahrens, zu dem die beteiligten Aufgabenträger Märkischer Kreis und Oberbergischer Kreis ihre Zustimmung geben mussten, wurde die Sonderbehandlung dieser beiden Linien aus den Tarifbestimmungen gestrichen.