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Radevormwald: Mehr Grün – und Kontakt zur Politik

Erwartungen an die Politik in Radevormwald : Mehr Grün – und Kontakt zur Politik

Auch Martina Kempff und Günter Templin schätzen es, in Radevormwald zu leben. Trotzdem haben sie ein paar Wünsche an die Kommunalpolitik formuliert.

Martina Kempff wohnt gerne in Radevormwald und hat für die Stadt im Oberbergischen die Eifel hinter sich gelassen. Die Autorin zahlreicher Romane wünscht sich aber mehr Grün im Innenstadtbereich. „Es gibt da tatsächlich etwas, wozu ich die Kommunalpolitik anregen möchte, da mir immer wieder auffällt, wie wenig Grün es im Innenstadtbereich gibt. Es wäre schön, die Hausbesitzer zu Fassadenbegrünung zu ermuntern. Auch durch Blumenkästen“, sagt sie. „Die hässlichen Betonklötze auf der Kaiserstraße könnten zum Beispiel durch Blumenkübel ersetzt werden. Man könnte auf grünen Inseln, an den Innenstadträndern und im Park dem schönen Vorbild der ‚essbaren Stadt` Andernach nacheifern, wo statt trostloser Bodendecker Obst und Gemüse angepflanzt wird, an dem sich die Bürger bedienen können“, schlägt sie vor.

Von Martina Kempff wurden 19 Bücher veröffentlicht. Ihr erstes Buch hat sie 1997 geschrieben. Bekannt ist die Autorin unter anderem für den Roman „Die Marketenderin“ und „Die Rebellin von Mykonos“. Besonders beliebt ist aktuell die Kehr-Krimireihe. Martina Kempff hat sieben Jahr in Kehr, in der Eifel, gelebt. Günter Templin wohnt ebenfalls aus Überzeugung in Rade und ist zufrieden mit der Arbeit der Kommunalpolitik und der Stadtverwaltung. „Wer sich in unserer Stadt einbringen und engagieren möchte, hat dazu die Möglichkeit und wird aufgenommen, das finde ich toll. Die Atmosphäre ist sehr familiär“, sagt der Rader, der vor 50 Jahren bei dem „Spiel ohne Grenzen“ teilgenommen hat.

 Schriftstellerin Martina Kempff ist bekannt für ihre Romane.
Schriftstellerin Martina Kempff ist bekannt für ihre Romane. Foto: Stefan Enders

Als Sportler hat er die Sportstätten und Freizeitmöglichkeiten seiner Heimatstadt besonders im Blick. „Die Sportplätze, die wir in Radevormwald haben, sind toll und da ist in den vergangenen Jahren auch einiges passiert. Auch die Sporthallen sind gut, und wir haben ein eigenes Schwimmbad“, sagt er. Die aktuelle Corona-Krise belastet das öffentliche Leben. „Das ist aber kein lokales Problem, sondern betrifft alle Städte.“ Günter Templin hofft, dass der „kurze Draht“ zur Kommunalpolitik weiterhin besteht.