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Radevormwald: Martins- und Weihnachtsmarkt sollen wieder sonntags stattfinden

Einzelhandel in Radevormwald : Politik berät über verkaufsoffene Sonntage

Martins- und Weihnachtsmarkt sollen ebenfalls wieder sonntags anstatt samstags stattfinden.

In der kommenden Ratssitzung am Donnerstag, 19. März, werden sich die Mitglieder des Gremiums auch mit den geplanten verkaufsoffenen Sonntagen im laufenden Jahr beschäftigen. Die Werbegemeinschaft „Rade lebt“ hat dazu drei Anträge an die Verwaltung geschickt. Es geht um das Stadtfest am 10. Mai, den Martinsmarkt am 8. November und um den Weihnachtsmarkt am 13. Dezember.

Im vergangenen Jahr hatte die Werbegemeinschaft vorsichtshalber, um keine Konflikte mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu provozieren, den Martinsmarkt und den Weihnachtsmarkt auf Samstage gelegt. Allerdings war die Resonanz nicht besonders gut. Daher wollen die Einzelhändler und Gastronomen nun wieder die bewährten Sonntagstermine anstreben, erklärt Marcus Strunk, der Vorsitzende der Werbegemeinschaft.

„Wir sind da vorsichtig optimistisch“, sagt der Optiker. Inzwischen habe man Gespräche mit Vertretern der Gewerkschaft geführt. Im vergangenen Jahr sei es leider nicht zu Gesprächen mit ver.di gekommen, nun jedoch habe man gemeinsam mit den Mitarbeitern des Ordnungsamtes eine Zusammenkunft mit positiver Stimmung gehabt.

Nach dem aktuellen Stand geht Strunk davon aus, dass die geplanten Sonntagstermine von ver.di nicht juristisch beanstandet werden. „Ich muss da Herr Knorz und den Mitarbeitern des Ordnungsamtes ein großes Lob aussprechen“, betont Strunk. „Die haben sich wirklich in das Thema reingekniet.“

Natürlich wissen die Radevormwalder Einzelhändler, dass es wegen des neuartigen Coronavirus einige Unwägbarkeiten für die kommenden Veranstaltungen gibt. „Das ,Rader Schaufenster’ konnte im Großen und Ganzen ohne große Verluste abgesagt werden, beim Stadtfest im Mai wäre das schon anders.“ Man werde sehen, wie sich die Dinge in den nächsten Wochen entwickeln werden.