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Radevormwald: Marie Steinhauer ist die neue Wirtschaftsförderin

Marie Steinhauer wechselt in die Stadtverwaltung : Neue Wirtschaftsförderin für Radevormwald

Marie Steinhauer ist seit Anfang Oktober für die Wirtschaftsförderung zuständig. Die Stadt will künftig proaktiv auf Unternehmer zugehen.

Mit Marie Steinhauer hat die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Radevormwald ein neues Gesicht. Die frühere Quartiermanagerin für die Wupperorte ist Anfang des Monats zur Stadt gewechselt und dort für die Wirtschaftsförderung verantwortlich.

Die studierte Sozialwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Stadt- und Regionalentwicklung will aktiv auf die Unternehmer in Radevormwald zugehen und versteht sich als Dienstleisterin für die Gewerbetreibenden. „Die Wirtschaftsförderung ist der erste Ansprechpartner für Unternehmer bei der Stadt. Die Wirtschaftsförderung kann wie ein Lotse verstanden werden, der durch die Stadtverwaltung führt, der sich Problemen annimmt und sie navigiert“, sagt Marie Steinhauer.

Bürgermeister Johannes Mans will, dass die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Netzwerke schafft und sich als Dienstleister positioniert. „Die Wirtschaftsförderung hat in der Stadtverwaltung eine exponierte Stellung, die eng mit dem Verwaltungsvorstand und den Amtsleiterin zusammenarbeitet“, sagt der Bürgermeister.

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Der erste Beigeordnete der Stadt, Simon Woywod, findet es wichtig, dass die Wirtschaftsförderung einer Stadt einem Ansprechpartner zugeordnet ist. „Eine Wirtschaftsförderin muss in einer Stadt bekannt und für die Unternehmer der Stadt, egal welcher Größe, da sein. Das bedeutet nicht, dass die Wirtschaftsförderung direkt alle Probleme lösen kann, aber sie kann sie in der Verwaltung ansprechen und weiterleiten. Zum Beispiel Fragen zu Grundstücken und Finanzierungen“, erklärt Woywod.

Ein wichtiger Baustein der Wirtschaftsförderung soll die Vernetzung der Unternehmer untereinander sein, aber auch den Austausch zwischen Verwaltung und Industrie stärken. Erste Ideen hat Marie Steinhauer bereits entwickelt. „2022 soll es einen Tag der Wirtschaft geben, an dem alle Gewerbetreibenden teilnehmen können. Es soll ein Austausch auf niederschwelliger Ebene stattfinden. In Zukunft wird es außerdem wichtig, Radevormwald als Marke zu etablieren und das Stadtmarketing auszubauen“, sagt die Wirtschaftsförderin.

In der Vergangenheit war die Wirtschaftsförderung für Radevormwald in der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) organisiert, die zum Ende des Jahres aufgelöst wird. Die WFG hat sich nicht nur um den Kontakt zur Wirtschaft, sondern auch um touristische Angebote in der Stadt auf der Höhe gekümmert. Der Bereich „Tourismus und Marketing“ soll auch in Zukunft der Wirtschaftsförderung zugeordnet werden. „Wir wollen ein dynamisches Team aufstellen“, sagt Simon Woywod.

Für Bürgermeister Johannes Mans ist die Neuaufstellung der Wirtschaftsförderung ein weiterer Schritt zu einer noch stärkeren und modernen Verwaltung. „Man muss sich auf Veränderungsprozesse einlassen und offen für neue Ideen sein. Ziel ist es, die Verwaltung noch stärker als Dienstleister zu verstehen“, sagt der Bürgermeister. Marie Steinhauer freut sich auf diese berufliche Herausforderung. „Die Stadtverwaltung ist offen für kreative Ideen. Ich fühle mich in Radevormwald wohl und habe bereits in meiner Zeit als Quartiermanagerin die Arbeitsatmosphäre in Zusammenarbeit mit der Stadt positiv wahrgenommen“, sagt sie.

In den kommenden Wochen und Monaten wird sich das Profil der Wirtschaftsförderung weiter schärfen und durch Bereiche, wie Tourismus, wachsen. Die digitale Außendarstellung der Stadtverwaltung soll noch dieses Jahr durch ein „Refresh“ der städtische Homepage modernisiert werden. Dort soll es dann auch eine eigene Unterseite zu der Wirtschaftsförderung geben.