Einzelhandel und Dienstleiter in Radevormwald Lebender Adventskalender kehrt zurück

Radevormwald · Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres verwandeln sich die Geschäftsräume von Einzelhändler und Dienstleistern der Stadt ab nächsten Donnerstag bis Heiligabend erneut in einen lebenden Adventskalender.

Alle „Türchen“ auf einen Blick: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Adventskalenders trafen sich am Donnerstag am Marktplatz.

Alle „Türchen“ auf einen Blick: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Adventskalenders trafen sich am Donnerstag am Marktplatz.

Foto: Jürgen Moll

Vom 1. bis 24. Dezember wird sich in der Stadt wieder täglich ein neues Türchen öffnen. Einzelhändler und Dienstleister haben sich für den lebenden Adventskalender 2022 schöne Überraschungen für ihre Kunden und Gäste ausgedacht, um sie in der Adventszeit zu sich zu locken, ihnen die Wartezeit bis Heiligabend zu verkürzen und fernab des Alltagsstresses auch mal gemeinsam einen besinnlichen Moment zu genießen. Die einen bieten Rabatte und Gratisgaben oder verlosen Wertgutscheine, andere wiederum laden zu Aktivitäten, Kaffee, Punsch und Weihnachtsgebäck ein.

„Was die Händler anbieten, ist ihnen überlassen“, stellt Marie Steinhauer von der Wirtschaftsförderung der Stadt klar. Nach der positiven Resonanz im vergangenen Jahr und der vielen Nachfragen in diesem Jahr hat sie gemeinsam mit Citymanagement und Händlern erneut den lebenden Adventskalender für diesen Dezember ins Leben gerufen. Eine kleine Aktion, die im vergangenen Jahr die Innenstadt belebte.

Jutta Wichert-Schwiergolik vom Mortimer Englisch-Club hätte gerne schon im vergangenen Jahr am Radevormwalder Adventskalender teilgenommen. „Leider haben wir es letztes Jahr verpasst“, bedauert die Inhaberin der Radevormwalder Sprachschule an der Kaiserstraße 60. Die Räumlichkeiten teilt sie sich mit Kollegin Petra Köber, die Dekoratives für Haus und Garten anbietet. In diesem Jahr haben die Frauen ein Türchen ergattert und freuen sich auf regen Besuch am 14. Dezember. „Wir werden an diesem Tag von 16.30 Uhr bis 18 Uhr weihnachtliches Basteln für Groß und Klein anbieten. Dazu wird es Bratapfel-Muffins geben“, verrät Wichert-Schwiergolik freudig. „Ich finde das mit dem Adventskalender eine super Idee, um zusammen zu feiern und die Innenstadt zu beleben.“

Erstmalig dabei ist in diesem Jahr auch Feldermanns Hofcafé, das sich eigentlich in der Winterpause befindet, doch für den Adventskalender gerne eine Ausnahme macht. Am 4. Dezember öffnet sich hier von 15 bis 20 Uhr das Türchen für leckere Reibekuchen, einen kleinen Adventsmarkt und weihnachtliche Live-Musik mit zwei Saxofonisten des ausgezeichneten Radevormwalder Feuerwehrorchesters, verrät Sabine Fuchs. Auch sie freut sich, in diesem Jahr dabei zu sein und hofft auf viele Besucher.

Am Nikolaustag – wie sollte es anders sein? – ist das Türchen den Kindern vorbehalten. Im Nessi-Land dürfen die Kinder an diesem Tag kostenlos toben, nur Eltern müssen Eintritt zahlen. Diese haben dann vielleicht am 13. Dezember Glück im Sanitätshaus Kreutzer. Ab 17 Uhr findet hier nämlich bei Punsch und Glühwein eine Verlosung statt, „bei der es Warengutscheine und andere tolle Präsente zu gewinnen gibt“, verrät Jennifer Baglieri. Besonders freut es Citymanager Alexander Bethke, dass beim diesjährigen Adventskalender auch drei von fünf neuen Geschäftsleuten, die über das Sofortprogramm „Innenstadt“ ein neues Geschäftslokal bezogen haben, dabei sind, wie etwa die beiden Neuen auf der Kaiserstraße, Thomas Hänsel mit seinem Spielwarengeschäft und das E-Scooter-Geschäft „e-cooler“, sowie Gabi‘s Klamöttchen, Weststraße. Auch dass Feldmann’s Hofladen oder der Hofladen Ülfetal in diesem Jahr dabei sind, sei ein gutes Zeichen. „Dadurch wird der Adventskalender ein wenig dezentralisiert und findet nicht nur in der Innenstadt statt“, sagt Steinhauer. Schwer sei es nicht gewesen, die Händler zu motivieren. „Der Adventskalender hat sich schnell gefüllt“, freut sich die Wirtschaftsförderin.

Die Stadt Radevormwald selbst beteiligt sich ebenfalls am Adventskalender und wird am 24. Dezember sein Türchen öffnen. Worauf sich die Bürger genau freuen dürfen, wird allerdings nicht verraten, sagt Steinhauer amüsiert: „Es soll schließlich eine Überraschung sein.“

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