Landtagsabgeordneter für Radevormwald Land fördert Brückenneubau mit zwei Millionen Euro

Radevormwald · Die alte Brücke der L 81 über die Wupper wird durch eine neu ersetzt. CDU-Politiker Jens-Peter Nettekoven weist darauf hin, dass Fördergelder des Landes für diese Maßnahme fließen.

Die Wupperbrücke in Dahlhausen wird komplett neu gebaut. Ab Donnerstag ist die L 81 an dieser Stelle gesperrt.

Die Wupperbrücke in Dahlhausen wird komplett neu gebaut. Ab Donnerstag ist die L 81 an dieser Stelle gesperrt.

Foto: Stefan Gilsbach

Der CDU-Landtagsabgeordnete für Radevormwald, Jens-Peter Nettekoven, zeigt sich erfreut, dass der Neubau der Wupperbrücke in der Ortschaft Dahlhausen vom Land NRW gefördert wird. „Landesstraßen sind Lebensadern für Pendler, Gewerbe, Industrie und Handel. Viele Straßen und Bauwerke in Nordrhein-Westfalen sind aber in einem schlechten Zustand – auch bei uns in Radevormwald, weil sie teilweise jahrzehntelang vernachlässigt wurden“, erklärt der Politiker in einer Stellungnahme zu den aktuellen Baumaßnahmen. „Mit den Fördermitteln aus dem Landesstraßenerhaltungsprogramm kommen wir dem Ziel näher, diesen Zustand deutlich zu verbessern. So investiert das Land jetzt zum Beispiel Fördergelder in Höhe von zwei Millionen Euro in den Ersatzneubau der Wupperbrücke der L81 in Dahlhausen. Ich freue mich sehr, dass wir mit Hilfe des Förderprogramms einen Beitrag zur Verkehrssicherheit in Radevormwald leisten können.“

Am Donnerstag, 29. Februar, soll die Brücke komplett gesperrt werden. Es ist der Beginn einer Baumaßnahme, die voraussichtlich ein Jahr lang dauern wird. Die alte Brücke aus dem Jahr 1955 muss wegen technischer Mängel zurückgebaut werden, dafür wird eine neue Brücke errichtet. Der Zustand von Straßen, Brücken und Tunneln in NRW solle deutlich besser werden, teilt Nettekoven mit. „Dazu hat das Verkehrsministerium des Landes im November 2023 eine Sanierungsoffensive Straßeninfrastruktur ins Leben gerufen. Das jährliche Erhaltungsprogramm für die Landesstraßen ist dabei ein zentraler Baustein.“

Insgesamt enthalte das Förderprogramm 220 Millionen Euro. Davon fließen 145 Millionen Euro in 151 größere Einzelprojekte unter anderem an Fahrbahnen und Brücken. Die übrigen 75 Millionen Euro werden als sogenannte Bauamtspauschale eingeplant: Damit kann flexibel auf unvorhergesehene Schäden reagiert werden. Die Auswahl dieser Projekte treffen die jeweiligen Regionalniederlassungen des Landesbetriebes Straßen.NRW.

(s-g)
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