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Radevormwald: Kurze Ampel-Grünphase behindert Senioren

Politik in Radevormwald : Senioren sorgen sich um ihre Sicherheit

Für manche Menschen sind die Grünphasen an Fußgängerampeln zu kurz, um sicher die Straße zu überqueren. Vor allem Senioren hätten Probleme, worauf die RUA-Fraktion nun im Ausschusses für Kultur, Tourismus und Verkehr hinwies.

Viele Senioren sind nicht mehr gut zu Fuß, und wenn bei Fußgängerampeln die Grünphase sehr kurz ist, haben die alten Menschen Sorge um ihrer Sicherheit. Auf eine Problemstelle in Radevormwald weist nun die Fraktion der Radevormwalder Unabhängigen Initiative (RUA) hin. „Immer wieder sprechen uns ältere Menschen an, weil die Grünphase der Fußgängerampel Poststraße/Kaiserstraße für sie zu kurz ist“, heißt es in einer Anfrage der RUA zur kommenden Sitzung des Ausschusses für Kultur, Tourismus und Verkehr am Montag. Betroffen durch dieses Problem seien nicht zuletzt Bürgerinnen und Bürger die mit einem Rollator aus der Senioreneinrichtung an der Muskatorstraße kommen und die Poststraße überqueren möchten. „In Richtung Innenstadt reicht die Zeit nicht“, berichten Thomas Lorenz und Beate Ritter von der RUA-Fraktion. „Häufig sind ältere Menschen nocht auf der Straße, wenn die Autos bereits anfahren.“

In diesem Zusammenhang weisen die RUA-Fraktionsmitglieder noch auf ein weiteres Problem hin: „Außerdem wäre hier noch einmal das Herabsetzen der Übergänge an den Überquerungshilfen und Straßenübergängen zu prüfen, da dort eine hohe Sturzgefahr“ für Menschen bestehe, die mit einem Rollator oder mit einem Rollstuhl unterwegs seien. Dies zu bewältigen brauche Zeit, die dann den Senioren zusätzlich beim Nutzen der Grünphase fehle.

Die RUA-Fraktion bittet die Stadt daher um Stellungnahme, ob das Problem der Stadtverwaltung bekannt ist und welche Abhilfen gegebenenfalls vorgesehen seien.