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Radevormwald: Kunstrasenplatz auf der Brede ist fertig

Wupperorte in Radevormwald : Der Kunstrasenplatz auf der Brede ist fertig

Die Modernisierung des Areals ist beendet. Nun soll das Sportgelände für alle Generationen bald feierlich eingeweiht werden. Anstatt des schädlichen Gummigranulats wurde das neu entwickelte Korkgranulat verwendet.

Der Kunstrasenplatz auf dem Sportplatz auf der Brede ist fertig. Nachdem die Modernisierungsarbeiten zur familienfreundlichen und generationsübergreifende Sportanlage im Sommer begonnen haben, ist die Fördermaßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) für die Wupperorte jetzt abgeschlossen.

Der alte Ascheplatz ist einem modernen Kunstrasenplatz gewichen. Ulrich Dippel, Leiter des Technischen Bauamtes hat die Modernisierung betreut. „Nachdem die Schotterschicht aufgetragen wurde, war der nächste Schritt ein elastischer Untergrund, auf dem jetzt der Kunstrasen liegt. Das Wasser kann dank der Unterschicht nach unten versickern“, sagt er.

Nachdem der Kunstrasen verlegt war, wurden Sand und Korkgranulat eingebürstet. „Korkgranulat gibt es noch nicht lange und ist das modernste Material für einen Kunstrasenplatz. Gummigranulat benutzt man nicht mehr, weil es die Umwelt belastet.“ Gepflegt wird der Kunstrasenplatz mit einer Schleppbürste, die das Granulat gleichmäßig auf dem Platz verteilt.

Der Sportplatzumbau, der zu dem Förderprojekt „Activity-Konzept Wupper“ gehört, umfasst zusammen mit der Modernisierung des benachbarten Spielplatzes ein Projektvolumen von 770.000 Euro, von denen 80 Prozent gefördert werden. Bedient wird das Projekt aus der Förderkulisse „Starke Quartiere, starke Menschen – Soziale Stadt“ und den Fördertöpfen EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) sowie der Städtebauförderung des Landes und Bundes.

Die Modernisierung des Sportplatzes macht 700 000 Euro des Projekts aus. Das andere Teilprojekt, die Modernisierung des Spielplatzes, erfolgt im kommenden Jahr. „Die Kita und Grundschule auf der Brede haben sich an der Planung für den Spielplatz beteiligt“, sagt Natalie Hoffmann vom Bauverwaltungsamt.

Bürgermeister Johannes Mans ist stolz darauf, dass der Kunstrasenplatz fertig und das Teilprojekt der Förderung abgeschlossen ist. „Der Sportplatz auf der Brede soll ein Treffpunkt für alle Generationen werden und ist an ein pädagogisches Konzept geknüpft. Die Anlage soll von Vereinen und Bürgern genutzt werden“, sagt er. Dass die Stadtverwaltung die Förderung dieses Projekts genutzt hat, ist ihm wichtig. „Dieses umfangreiche Projekt hätte die Stadt nicht aus Eigenmitteln finanzieren können. Mit der Förderung gehört der Sportplatz zu einer ganzheitlichen Entwicklung der Wupperorte. Das Konzept haben wir 2017 aufgestellt“, sagt er.

Auf der Sportanlage auf der Brede ist nicht nur der Kunstrasenplatz neu, sondern auch die angrenzende Tartanbahn sowie die barrierefrei erreichbare Tribünenanlage.

Der Fitnessbereich, der mit Fitnessgeräten für alle Generationen bestückt wurde, ist ebenfalls fertig. Die Geräte stehen auf einem Untergrund aus Perlkies. „Nachdem die Fitnessgeräte schon Ende August standen, haben wir den Fitnessbereich mit Sitzgelegenheiten ergänzt“, sagt Amtsleiter Ulrich Dippel.

Wenn die Sportstätten nach dem Lockdown wieder für Vereine und Privatpersonen geöffnet werden können, soll der Sportplatz von Bürgern genutzt werden. „Die Anlage ist ein Angebot für alle Bürger“, betont Johannes Mans.

Burkhard Klein, Leiter des Bauverwaltungsamtes, will die neue Sportanlage mit einem Freundschaftsspiel zwischen Rader Vereinen und einem Rahmenprogramm einweihen. „Wenn es die Corona-Schutzverordnung zulässt, wäre eine Einweihung im Frühjahr schön“, sagt er. Das Eröffnungsspiel des Tuspo Dahlhausen musste auch abgesagt werden.