Radevormwald: Kinder dürfen mit auf die Pirsch

Einmal auf die Pirsch gehen : Kinder dürfen mit „auf die Pirsch“ gehen

Die Jägerschaft in Radevormwald gibt Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, vom Hochsitz aus die Natur zu beobachten und mehr über Jagd und Tiere zu erfahren. Auch über traditionelle Hornsignale gibt es Aufschluss.

Zum siebten Mal haben die Jägerinnen und Jäger aus Radevormwald Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 16 Jahren zu einem spannenden und lehrreichen Event eingeladen.

Am Dienstag, 24. Juli, von 19 bis 22 Uhr, gehen die Kinder und Jugendlichen mit den Jägern in diversen Jagdrevieren auf die Hochsitze. Mit Ferngläsern bewaffnet geht es raus in die heimische Natur, um das hier lebende Wild in seiner natürlichen Umgebung zu beobachten. Ziel ist es, den Kindern die Natur näher zu bringen und sie dafür zu begeistern.

Zum Auftakt spielten die Jagdhornbläser das Signal „Aufbruch zur Jagd“. Heute gehören die Jagdhörner überwiegend zum Brauchtum. Früher, als es noch keine Mobiltelefone, geschweige denn Smartphones gab, verständigten sich so die Jäger über weite Strecken untereinander.

Auch die „Rollende Waldschule“ mit über 50 Präparaten der heimischen Tierwelt ist wieder dabei. So haben die Kinder vorab schon einmal die Möglichkeit, Rehwild, Wildschweine oder Füchse anzufassen und aus der Nähe zu betrachten. Die Veranstaltung ist wie jedes Jahr komplett ausgebucht. Einige Kinder wie Michelle Otto sind so begeistert, dass sie jedes Jahr dabei sind.

Am Sammelplatz (Hohenfuhrstraße) laden die Jägerinnen und Jäger im Anschluss zu einem gemeinsames Schüsseltreiben (Essen) ein. Dabei findet jedes Jahr ein reger Austausch über das Erlebte statt. In den vergangenen Jahren war diese Art der „Pirsch“ immer eine gelungene Veranstaltung und hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht. Ein Grund für die Jäger, ihr Engagement für Kinder und Jugendliche fortzusetzen.

(s-g)
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