Tod eines 19-Jährigen in Radevormwald Kein Urteil im Totschlagsprozess

Köln/Radevormwald · Eigentlich hätte am Mittwoch das Urteil fallen sollen. Doch wegen eines rechtlichen Hinweises muss nun voraussichtlich noch einmal in das Beweisverfahren eingestiegen werden.

ARCHIV - 09.09.2014, Bayern, Bamberg: Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. (zu dpa: «Kinderpornografie-Vorwurf - Prozess gegen Lehrerin September») Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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Foto: dpa/David-Wolfgang Ebener

Eigentlich sollte am Mittwochnachmittag das Urteil im Totschlagsprozess gegen die beiden 21 und 23 Jahre alten Männer fallen, die am 27. August des Vorjahres einen ihnen gut bekannten 19-Jährigen in der Stadtmitte umgebracht haben sollen.

So weit kam es nach einem rechtlichen Hinweis der 4. Schwurgerichtskammer dann allerdings nicht, denn wegen eines rechtlichen Hinweises kann es nun sein, dass noch einmal in die Beweisführung eingestiegen werden muss.

Dabei geht es darum, dass sich einer der beiden Angeklagten anstatt des vorgeworfenen vollendeten Totschlags auch wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung schuldig gemacht haben könnte. Dem muss nun nachgegangen werden, so dass neue Prozesstermine und dann auch Plädoyers notwendig werden könnten. Wann diese stattfinden, steht indes noch nicht fest.

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