Radevormwald: Junge Union fordert, dass Bürgermeister Mans klärt, ob er wieder antreten will

Bürgermeisterwahl in Radevormwald : Junge Union kritisiert Bürgermeister

Amtsinhaber Johannes Mans soll jetzt endlich seine Zukunftspläne vorstellen.

() Die Junge Union übt vor der Bürgermeisterwahl im Jahr 2020 Kritik am aktuellen Amtsinhaber Johannes Mans. Dieser solle vor den Bürgern Farbe bekennen, ob er im nächsten Jahr wieder für das Amt antreten möchte oder nicht. Bislang hatte sich Johannes Mans nicht zu einer erneuten Kandidatur geäußert.

Man sei sehr froh über die Ankündigung des Stadtverbandsvorsitzenden Gerd Uellenberg in der Bergischen Morgenpost, dass die CDU auf jeden Fall einen eigenen Kandidaten beziehungsweise eine Kandidatin für die Bürgermeisterwahl im Herbst 2020 aufstellen möchte. „Als größte politische Jugendorganisation in unserer Stadt unterstützen wir diesen Entschluss und freuen uns auf eine vertrauensvolle und kooperative Kandidatenfindung innerhalb der Parteigremien“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der JU Radevormwald, Nicolai Rüggeberg.

Man sei sei zuversichtlich, dass die CDU einen geeigneten Bürgermeisterkandidaten nominieren werde und wünsche, „dass viele Ideen und Belange der jungen Generationen in Radevormwald von diesem gehört und unterstützt werden.“ Irritiert sei man in der JU dagegen über die nach wie vor fehlende Erklärung des gegenwärtigen Amtsinhabers. „Das Schweigen des amtierenden Bürgermeisters, ob noch einmal eine Kandidatur stattfindet, finden wir jedoch außergewöhnlich. Insbesondere vor dem Hintergrund anstehender langfristiger Großprojekte ist das Verhalten des Bürgermeisters den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber, mehr als bedenklich. Wir finden, dass das frühzeitig klar sein sollte. Aus unserer Sicht wäre dazu zumindest die Nennung des persönlichen Zeitplans das Mindeste.“

Die Junge Union in Radevormwald ist mit etwa 100 Mitgliedern momentan der größte Ortsverband im gesamten Oberbergischen Kreis.

(s-g)