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Radevormwald: Junge Sportler erreichen tollen Erfolg

Sport in Radevormwald : Rader Handballerinnen siegen beim Niederrhein-Meister

Am Ende stand ein absolut verdienter 23:21-Sensationssieg beim amtierenden Niederrhein-Meister.

Eine große Überraschung gelang der weiblichen B1 der HSG Rade/Herbeck bei ihrem Auswärtsspiel bei der absoluten Spitzenmannschaft der Turnerschaft St. Tönis. Zu groß ist in der Regel der Leistungsunterschied zwischen beiden Teams. Nicht aber so zuletzt: Die HSG-Mädchen gingen von Anfang an hochkonzentriert zur Sache und stellten mit ihrer überragenden Abwehrarbeit den Gegner vor größeren Problemen, so dass sich das Radevormwalder Team in der ersten Halbzeit immer mehr absetzten konnte, berichtet Trainer Stefan Berghaus.

Auch das Angriffsspiel habe an diesem Tag wie aus „einem Guss“ funktioniert. Die Spielzüge wurden ruhig und konsequent vorgetragen, und acht von neun Feldspielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Zur Halbzeit stand es sensationell 15:10 für die Mädchen von der HSG Rade/Herbeck, schreibt Berghaus.

In der Halbzeit fand der Trainer, der das Team alleine betreuen musste, da sein Partner aus dem „Zwei-Generationen-Trainer-Team“, Marko Alsdorf, verhindert war, wohl die richtigen Worte, da auch in der zweiten Halbzeit die Rader Mädchen voll bei sich blieben und sich von taktischen Irritationen des Gegners zu keiner Zeit beeinflussen ließen. Zeitweise führte das HSG Team gar mit sieben Toren Unterschied.

Erst in den letzten zehn Minuten ließen so langsam die Kräfte der weiterhin tapfer kämpfenden Rader Mädchen nach. Doch am Ende stand immer noch ein absolut verdienter 23:21-Sensationssieg beim amtierenden Niederrhein-Meister. Alle neun Feldspielerinnen bekamen ihre Einsatzzeiten und waren an diesem tollen Triumph beteiligt. Ein Extralob verdiente sich Torhüterin Fatima Sawaha, die, seitdem sie regelmäßig Torwarttraining bei „TSV-Torwart-Legende“ Armin Stolte bekommt, immer besser wird.

Und hier die Torschützinnen der HSG Rade/Herbeck: Dina Abou-Rakha (1), Luise Jakobeit (1), Nele Großbischowski (1), Helen Schopphoff (2), Kim Berghaus (2), Stephie Lupungu (5), Lara Wingenbach (5) und Jule Voss (6).

(s-g)