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Radevormwald: Innenstadtkreuzung wird verschönert

Sanierung in Radevormwald : Westlicher Ortseingang wird aufgehübscht

Einen Kreisverkehr gibt es zwar nicht, aber Sitzmöbel und die Pflasterung sollen neu gestaltet werden. Wo sich Telegrafen-, Hohenfuhr-, Kaiser-, West- und Grabenstraße treffen wird sich in den kommenden Monaten einiges verändern.

Über die Gestaltung des westlichen Ortsausgangs der Radevormwalder Innenstadt – also die Stelle, wo sich Telegrafen-, Hohenfuhr-, Kaiser-, West- und Grabenstraße treffen – ist in den vergangenen Jahren mehrmals diskutiert worden. Die Einrichtung eines Kreisverkehrs auf dieser Kreuzung, deren Pläne schon weit gediehen waren, wurde durch die Politik im März 2020 gekippt.

Doch die Umgestaltung des Bereichs hat die Stadtverwaltung weiter im Blick. Schließlich ist diese Stelle so etwas wie das „Entreé“ für die Besucher und soll einen gepflegten Eindruck machen. Daher wird es im kommenden Bauausschuss am 17. Juni erneut um diese Stelle gehen.

„Die Graben- und Weststraße dienen hier als wichtige Achsen im historischen Stadtkern“, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung. „Diese Achsen gilt es, auch zukünftig entsprechend ihrer Funktion zu stärken. Defizite weist vor allem das Erscheinungsbild auf.“ Aus diesem Grund ist es das Ziel der geplanten Maßnahmen, „vor allem durch eine Gliederung des Straßenraumes in Anlehnung an den Gestaltungskanon aufzuwerten“, so steht es in der Unterlage für den Ausschuss.

  • Dieses Foto entstand am 26. März
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Konkret ist geplant, dass die „tristen Oberflächen der Gehweg- und Fahrbahnbereiche“ durch ein „helleres und freundlicheres Betonsteinpflaster ersetzt“ werden. „Die Fahrbahnbereiche bekommen ein zu den Laufbereichen abgestimmtes, in der Farbigkeit abgetöntes Pflaster“, teilt die Verwaltung mit. Auch neue Sitzgelegenheiten zum Verweilen für Bürger sollen entstehen, und zwar in „schlichter, zeitloser Ausprägung“.

Auch die Beleuchtung des westlichen Ortseinganges soll verbessert werden. Die Rede ist von neuen Lampen, die sich in das Stadtbild einfügen sollen und zugleich für eine effizientere Beleuchtung sorgen. „Ein entsprechendes Beleuchtungskonzept aus Funktions- und Effektbeleuchtung sorgt für eine ausreichende Ausleuchtung und rückt auch zu Dunkelzeiten die Unverwechselbarkeit von denkmalgeschützten Fassaden und besonderen Elementen ins rechte Licht“, beschreibt die Verwaltung das Vorhaben. Der erste Schritt soll im Ausschuss gemacht werden, indem die Vertreter der Fraktionen die Verwaltung beauftragen, die nötigen Ingenieursleistungen für die Pläne auszuschreiben. Die Kosten werden auf 70.000 Euro brutto beziffert. Wie Ulrich Dippel, der Leiter des Bauamtes mitteilt, werden auf die Anwohner keinerlei Beiträge zukommen.

Info Die Sitzung des Bauausschusses findet am Donnerstag, 17. Juni, um 17 Uhr im Saal des Bürgerhauses statt. Der Tagesordnungspunkt ist öffentlich. Die Corona-Hygieneregeln müssen eingehalten werden.