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Radevormwald Hückeswagen Testkapazitäten im Drive-In erweitern

Politiker in Radevormwald fordern : Testkapazitäten im Drive-In erweitern

Der Kreis arbeitet an der Ausweitung des Prüfbetriebes in Hückeswagen. CDU-Politiker aus Radevormwald hatten mit dem Landrat Jochen Hagt diskutiert und die Ausweitung angeregt. Denn Radevormwalder Schüler mussten zum Test bis nach Reichshof fahren.

Das Coronavirus-Drive-In-Testzentrum in Hückeswagen ist bereits durch stark steigende Verdachtszahlen an der Belastungsgrenzen; Oberbergs Landrat Jochen Hagt kündigte an, den Betrieb von drei auf fünf Wochentage zu erweitern. „Es werden bereits Gespräche darüber mit einem Dienstleister geführt“, teilte der Landrat in einem Telefongespräch den CDU-Rats- und Kreistagsmitgliedern an.

Der Fraktionsvorsitzende Dejan Vujinovic sowie die Kreistagsabgeordneten Rolf Schulte und Christoph Schlüter hatten das Gespräch gesucht. Hintergrund sind die „besorgniserregenden“ Infektionszahlen an Grund- und weiterführenden Schulen in Radevormwald. „Wir als CDU sind dennoch davon überzeugt, dass diese Krise gemeinsam zu meistern ist“, so der Fraktionsvorsitzende in einer Erklärung.

Ausgangspunkt des Telefonats war, dass die Testkapazitäten in Hückeswagen zeitweise vollständig ausgeschöpft waren. Deshalb mussten Radevormwalder für einen Coronatest bis nach Reichshof fahren. Dort gab es verfügbare Kapazitäten. Vujinovic regat an, die Testkapazitäten in Hückeswagen zu erhöhen sowie die Öffnungszeiten der Teststrecke besser anzupassen.

Landrat Jochen Hagt erklärte den Radevormwald Politikern, dass die Kreisverwaltung an einer kurzfristigen Ausweitung des Prüfbetriebs arbeite. Er habe auch darauf hingeweisen, so Vujinovic, dass in Hückeswagen nur Personen getestet werden, die im Rahmen einer Kontaktpersonen-Ermittlung zuvor einen Test-Termin durch das Gesundheitsamt erhalten hätten.

Der Kreis hat inzwischen 150 Mitarbeiter  aus allen Ämtern der Kreisverwaltung zur Unterstützung des Gesundheitsamtes zur Bewältigung der Pandemie eingesetzt. Zusätzlich werden 50 weitere Stellen zur Pandemiebekämpfung besetzt, hat Hagt in der Kreistagssitzung angekündigt. Das war einstimmig beschlossen worden.

Zur Kontaktpersonen-Nachverfolgung unterstützen 15 Soldaten die Kreisverwaltung.

(tei.-)