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Radevormwald: Hornissen haben in Oberönkfeld ein riesiges Nest gebaut

Insektenstaat in Radevormwald : Hornissen bauen sechs Wochen lang riesiges Nest in Garage

Ein Hornissenstaat hat sich hinter der Garage von Herbert Albert häuslich niedergelassen. Innerhalb von sechs Wochen haben sie ein Naturkunstwerk geschaffen.

In der Außenortschaft Oberönkfeld ist in den vergangenen sechs Wochen ein Naturkunstwerk entstanden und es wächst täglich. Hinter der Garage von Herbert Albert brummt und knistert es, denn dort arbeiten Hornissen an ihrem gewaltigen Nest, das jetzt schon 50 Zentimeter breit und 50 Zentimeter lang ist.

Obwohl der Radevormwalder schon immer naturnah gelebt hat, handelt es sich bei dem Hornissennest für ihn um eine Premiere. „Sowas habe ich noch nie gesehen. Ich habe es ganz zufällig entdeckt“, sagt Herbert Albert.

Bei der zufälligen Entdeckung konnte er seinen Bruder noch rechtzeitig davor bewahren, gegen das Nest zu laufen und damit eine Erschütterung zu verhindern, die den Hornissenstaat in Panik versetzt hätte. „Seitdem gucke ich jeden Tag nach dem Fortschritt des Nestes und verhalte mich in der Nähe ruhig. Wenn man Abstand hält und die Insekten nicht stört, geht keine Gefahr von Hornissen aus“, sagt Herbert Albert.

In der Nähe des eigenen Zuhauses ein Hornissennest zu haben, ist deutlich weniger lästig, als zum Beispiel ein benachbartes Wespennest. Hornissen stören nicht beim Kaffeetrinken, denn sie ernähren sich ausschließlich von anderen Insekten, Fallobst oder Baum- und Pflanzensäften. Ein Hornissenstaat lebt ungefähr sechs Monate.