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Radevormwald: Gute Nachrichten für gemeinnützige Sportvereine

Finanzielle Unterstützung auch für Radevormwalder : Sportvereine vor Insolvenz retten

Sportvereine, die nicht unternehmerisch tätig sind, profitieren von der Hilfe.

In schwieriger Zeit gibt es doch noch gute Nachrichten: Dieses Mal betrifft es die gemeinnützigen Sportvereine, unter anderem auch in Radevormwald. Mit einem Hilfsprogramm von zehn Millionen Euro werden nun nämlich auch Sportvereine unterstützt, die nicht unternehmerisch tätig sind. Das haben Sportstaatssekretärin Andrea Milz (CDU) und Landessportbund-Präsident Stefan Klett in einer Videobotschaft mitgeteilt. „Viele Vereine erzielen ihre Einnahmen nicht aus dem ökonomischen Geschäftsbetrieb. Gerade für sie freut es mich besonders, dass sie eine Fördersumme von zehn Millionen Euro erhalten“, sagt der sportpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jens-Peter Nettekoven und als Landtagsabgeordneter auch für die Bergstadt zuständig.

Mit folgendem Hilfsprogramm, das jetzt im Landtag beschlossen wurde, sollen gemeinnützige Vereine vor der bevorstehenden Insolvenz gerettet werden. „In dieser Ausnahmesituation ist es allerdings unerlässlich, Klarheit und Transparenz vor schönen Worten walten zu lassen“, sagt Nettekoven. In einer Videobotschaft auf Facebook habe die Staatssekretärin Andrea Milz bereits mitgeteilt, dass Stand heute nicht jedem in jeder Frage geholfen werden könne. Noch sei es zu früh mitzuteilen, wer was wie beantragen könne. „Dennoch ist diese Fördersumme ein wichtiges Signal aus Düsseldorf, um unseren mehr als fünf Millionen Sportlern in NRW zu zeigen, dass wir sie nicht alleine lassen“, berichtet Nettekoven. Ebenso verkündete Milz, dass weitere Informationen innerhalb der nächsten zehn Tage erfolgen. Diese sollen dann wieder in Form einer Videobotschaft verkündet werden.

Bereits vergangene Woche konnten Übungsleiter und Sportvereine Soforthilfen beantragen, sofern sie unternehmerisch tätig sind, über die NRWSoforthilfe
www.wirtschaft.nrw/corona

(rue)