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Radevormwald: Grüne möchten mehr zu Ausgleichsflächen wissen

Politik in Radevormwald : Wie steht es um das Ökokonto der Stadt?

In der kommenden Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung geht es um die Ausgleichsmaßnahmen auf Radevormwalder Stadtgebiet. Die Grünen möchten unter anderem wissen, wie und von wem diese Flächen gepflegt werden.

Die Stadtverwaltung wird in der kommenden Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses über die Ausgleichsmaßnahmen im Rahmen des Ökokontos berichten. Im Auftrag der Stadt Radevormwald wurden die seit 2006 geführten Flächen durch die Bergische Agentur für Kulturlandschaft (BAK) bewertet. Für jede einzelne Fläche wurde der aktuelle Stand der Maßnahmenumsetzung und der Zielerreichung dokumentiert.

Die Fraktion von Bündnis 90/Grüne hat für die Sitzung einen Antrag gestellt, in dem um mehr Details zu den Ausgleichsflächen gebeten wird. „Uns fehlt es da etwas an Transparenz“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Elisabeth Pech-Büttner. Zwar liege der Tagesordnung eine Karte der Ausgleichsflächen bei, doch vermisse man Informationen, inwieweit diese gepflegt werden oder ob dort ökologisch wertvolle Projekte wie Streuobstwiesen gepflegt werden. „Zum Beispiel gibt es eine solche Wiese bei Herbeck, diese Ausgleichsfläche wird von einem externen Gartenbetrieb gepflegt“, berichtet Pech-Büttner. Neben dieser Fläche gibt es Ausgleichsmaßnahmen in den Bereichen Dahlhausener Bruch, Kollenberger Feld, IV. Uelfe, Börkeler Bach und Dieplingsberg.