Radevormwald: Grüne haben einen guten Lauf

Viele Anträge wurden durchgesetzt: Grünen-Fraktion ist zufrieden mit sich selbst

Bei vielen Themen setzten die Mitglieder sich durch.

(s-g) Die Fraktion von Bündnis 90/Grüne im Rat von Radevormwald ist der Meinung, gerade einen richtig guten Lauf zu haben. Auf ihrer Internetseite listen die Fraktionsmitglieder mehrere Anträge und Anregungen auf, die in der jüngsten Ratssitzung positiv von der Mehrheit des Gremiums aufgenommen wurden.

Ein Beispiel: „Das Klimaschutzkonzept für Radevormwald wurde ,abgesegnet’, dann wurde der Antrag auf Förderung eines Klimaschutzmanagers beschlossen und nach Zusage der Fördermitte die Stelle ausgeschrieben.“ All dies beruhe auf der Initiative der Grünen aus dem vergangenen Monaten seit 2016.

Auf viel Unterstützung im Rat stieß auch der Vorschlag von Bündnis 90/Grünen, das Konzept der „Netten Toilette“ in Radevormwald einzuführen. Es besagt, dass Gastronomen oder andere Betriebe ihre Toiletten den Bürgern, die in der Stadt unterwegs sind, zur Verfügung stellen. Dafür bekommen sie von der Stadt eine Aufwandsentschädigung für Reinigung etc. In vielen Städten wird dies schon umgesetzt, nicht zuletzt, weil die Stadt damit Geld sparen kann (wird berichteten).

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Ein weiterer Erfolg: der Mängelmelder der Stadt, über den Bürger online Informationen über Müll, Vandalismus oder andere Ärgernisse rasch an die Verwaltung senden können. Wie Bürgermeister Johannes Mans mitteilte, läuft dieser Service bereits gut an. Die Grünen-Fraktion verweist darauf, dass auch diese Idee von ihnen stammt, zunächst als Antrag im Dezember 2017 in die Öffentlichkeit gebracht.

Ebenfalls auf der Liste mit den erfüllten Wünschen ist das Thema Strom. Die Fraktion schreibt: „Auf unseren Antrag hin wird die Ausschreibung für die Stromversorgung in den nächsten Jahren einen Mindestanteil von Prozent regenerativ erzeugten Strom vorschreiben. Bisher war kein Anteil Ökostrom vorgeschrieben.“

Und schließlich sehen die Grünen sich auch als erfolgreich bei der Debatte um den Namen der neuen Sekundarschule: Die Aktivistin Malala Yousafzai war als Namensgeberin auch die Favoritin der grünen Fraktion. „Für uns zählt der Wille der Schule“, hatte Fraktionssprecherin Elisabeth Pech-Büttner erklärt.

(s-g)
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