Radevormwald: Geplantes Baugebiet Karthausen wird 2020 vermarktet

Baugebiet in Radevormwald : Karthausen-Vermarktung ab 2020?

Derzeit sind noch Gutachten zu der Fläche in Arbeit. Die Vermarktung der künftigen Grundstücke liegt in den Händen der Stadtverwaltung.

Wie steht es mit der Entwicklung des geplanten Baugebietes Karthausen? Diese Frage stellten Vertreter der Politik am Donnerstag im Stadtentwicklungsausschuss die Verwaltung.

Elisabeth Böhmer vom Bauverwaltungsamt erklärte, dass derzeit noch Gutachten zu der Fläche ausstehen. „Dabei geht es beispielsweise um die Prüfung zum Thema Artenschutz“, erklärte sie. Auch Gutachten zum Lärmschutz und zu den anstehenden Tiefbauarbeiten seien noch in Arbeit.

Wenn sich alles so entwickle wie geplant, dann werde Ende November diesen Jahres der Plan zur Offenlage in den Stadtentwicklungsauschuss kommen. Die Vermarktung des Gelände könne dann voraussichtlich im kommenden Jahr beginnen. „Das wäre eigentlich die Gelegenheit, eine Sondersitzung des Ausschuss einzuberufen, weil dieses Thema viele interessiert“, meinte der Ausschussvorsitzende Jürgen Fischer. Im vergangenen Jahr hatte es von Anwohnern und anderen Bürgern heftige Kritik an dem Vorhaben gegeben.

Kämmerer Frank Nipken betont gegenüber dieser Redaktion, dass die Vermarktung der Fläche in den Händen der Stadt liege. Die Nachricht, dass die Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen und die Volksbank im Bergischen Land eine Projektgemeinschaft für den Immobilien- und Wohnungsmarkt gründen, hatte manche Interessenten verunsichert. Die Kreditinstitute haben auch das Areal auf Karthausen im Visier, so dass manche Bürger sich fragten, an wen sie sich wenden müssten. Frank Nipken bekräftigt, dass zunächst die Stadt der Ansprechpartner für jene seien, die auf Karthausen bauen möchten.