Einsatz in Radevormwald Gasalarm – Feuerwehr rückt nach Filderheide aus

Filderheide · Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr: In einem Tank, der eigentlich außer Betrieb sein sollte, befand sich noch immer eine beträchtliche Menge Flüssiggas.

 Auch die ABC-Einheit der Rader Feuerwehr eilte zum Einsatzort.

Auch die ABC-Einheit der Rader Feuerwehr eilte zum Einsatzort.

Foto: dpa/Marijan Murat

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz sind Feuerwehrleute aus Radevormwald am Samstagvormittag ausgerückt. Wie Wehrführer Dietmar Hasenburg berichtet, war um 7.38 Uhr ein Alarm eingegangen: In der Ortschaft Filderheide gebe es einen Gasaustritt. Neben dem Löschzug III machte sich auch die ABC-Einheit der Freiwilligen Feuerwehr auf den Weg, die aus Vertretern der Löschzüge Herbeck und Stadtmitte besteht. Die Einsatzleitung hatte André Welder.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass Flüssiggas aus einem Röhrchen austrat, das aus einer Wiese nahe einem der Gebäude herausschaute. „Es handelte sich um einen alten Gastank im Boden, der noch von dem vorigen Eigentümer stammte“, berichtet Hasenburg. Eigentlich waren alter und neuer Besitzer davon ausgegangen dass der außer Betrieb befindliche Tank leer sei.

Mit Hilfe von Mitarbeitern der Stadtwerke entfernten die Einsatzkräfte das durch das Gas gefrorene Erdreich um das Röhrchen, bis die Armaturen freigelegt werden konnten. Da der Tag windstill war, setzte die Feuerwehr Lüfter ein, damit sich das austretende Gas rascher verflüchtigte. Eine Spezialfirma war derweil informiert worden, die anrückte und den Tank leer pumpte. Wie sich herausstellte, befanden sich darin noch immer rund 250 Liter Flüssiggas.

Der Einsatz der Feuerwehr konnte gegen 13 Uhr beendet werden.

(s-g)
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