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Radevormwald: Erste Sachspenden wurden schon verteilt

Hochwasser in Radevormwald : Erste Sachspenden wurden bereits verteilt

Helfer haben das Team des Quartiermanagements unterstützt, um den Bestand an Spenden zu sortieren. Nach wie vor gibt es viel Unterstützung aus den Vereinen und von einzelnen Bürgern.

Ein großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer richten die Organisatorinnen der Hilfsaktion des Quartiermanagements für die Wupperorte. Gemeinsam mit Natalie Hoffmann, der Projektmanagerin für die Wupperorte, hatte das Team des Quartiermanagements nach dem Hochwasser zu einer Hilfsaktion mit Sachspenden aufgerufen. Die Resonanz war so groß, dass schon nach kurzer Zeit ein Annahmestopp ausgerufen werden musste. „In Anrufen aus Radevormwald, Remscheid, Hückeswagen, Wipperfürth, Wermelskirchen, Gummersbach, Wuppertal und Kürten boten Firmen, Vereine und Privatpersonen ihre Hilfe an: Sie wollen mit anpacken, stellen Transporter zur Verfügung, bieten ihre Ferienwohnung als Unterkunft an, spenden ihr Mobiliar, möchten die verunreinigte Wäsche der betroffenen Haushalte waschen, stellen Lagermöglichkeiten zur Verfügung, und und und!“, heißt es auf dem Quartiersblog.

Ab dem vergangenen Montag wurden dann mit Helferinnen und Helfern die viele Sachspenden sortiert. „Der Kinder- und Jugendtreff Life sowie der DRK Ortsverein Dahlhausen-Wupper e.V. packten vor Ort mit an. Spenden bekamen wir außerdem vom hausärztlichen Notdienst und dem TuSpo. Die Jungs vom HSG Radevormwald/Herbeck durften wir ebenfalls um Hilfe fragen, als es um das Ausräumen von Kellern in den Wupperorten ging. Eine Privatperson spendete über 100 wasserdichte, verschließbare Kisten aus Kunststoff, mit denen die Spenden optimal verpackt werden konnten“, berichtet die Quartiermanagerin, begeistert von der Hilfsbereitschaft. Einige Spenden konnten bereits in den Wupperorten verteilt oder in die betroffenen Hilfsgebiet gesandt werden.

(s-g)