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Radevormwald: Die Ergebnisse der Qualitätsanalyse machen die Schule stolz

Sekundarschule in Rade : Sekundarschule hat schon viel erreicht

Die Ergebnisse der Qualitätsanalyse der Sekundarschule machen die Schule stolz. Es gibt viele Stärken und einige Verbesserungsideen.

Von Montag bis Mittwoch wurde die Sekundarschule in Radevormwald von der Qualitätsanalyse der Bezirksregierung geprüft. Die Ergebnisse dieser Analyse präsentierte Schulleiterin Sandra Pahl ihren Schülern und Kollegen in der großen Aula an der Hermannstraße. Vollversammlungen wie diese gehören zu dem Alltag an der weiterführenden Schule dazu. „Ich finde es wichtig die Schüler mit einzubinden und sie zu solchen Versammlungen einzuladen. Sie haben an der Qualitätsanalyse mitgewirkt und sollen die Ergebnisse deswegen als erste erfahren“, sagte die Schulleiterin.

Die Schulen in Nordrhein-Westfalen werden regelmäßig durch die Bezirksregierung geprüft und können sich im Vorfeld für die Schwerpunkte der Analyse entscheiden. Die Sekundarschule wurde in den Bereichen „Schulische Qualität und Umsetzung sichern“, „Individuelles Lernen“ sowie „Demokratisches Handeln fördern und ein gutes Schulklima gestalten“ beurteilt. Die Wahl wurde bereits im Sommer 2019 festgelegt. „Wir haben uns bewusst für Schwerpunkte entschieden, die uns wichtig sind und in denen wir noch Verbesserungen sehen. Wir haben uns dazu entschieden, Mut zu zeigen und uns auch den Schwächen unserer Schule zu stellen“, sagte die Schulleiterin.

Der Schwerpunkt „Schulische Qualität“ wurde mit insgesamt gut bewertet. Die Stärken der Sekundarschule liegen in diesem Bereich bei der fairen und transparenten Benotung der Schüler, dem systematischen Zusammenarbeiten aller Lehrer sowie in den klaren Zielen der Schule. „Unsere Stärke ist ganz klar die engagierte Entwicklungsarbeit. Wir wollen unsere junge Schule voranbringen“, erklärte Sandra Pahl. Die schulische Qualität soll zum Beispiel bei dem Feedback am Ende einer Unterrichtsstunde oder bei einer größeren Beteiligung der Schüler in den Lernprozessen verbessert werden. Auch „Individuelles Lernen“ wurde mit insgesamt gut bewertet. Wichtige Veränderungen muss die Schule bei der Klarheit über ihre Methoden, die von den Schülern erlernt werden, umsetzen. „Gelobt wurden wir in diesem Schwerpunkt für unseren Vertretungsunterricht und für unser differenziertes Unterrichtsangebot“, sagte Pahl. Besonders am Herzen liegt der Schulleiterin die Bewertung des dritten Schwerpunktes. Die Förderung des demokratischen Handelns und des Schulklimas gelingt an der Sekundarschule nach der Qualitätsanalyse gut bis sehr gut. „Unsere Schüler gestalten die Schule mit, wir fördern Akzeptanz von Vielfalt und setzen uns mit Werten auseinander. Der Umgang miteinander ist von Respekt geprägt.“ Die Ergebnisse und Verbesserungsimpulse der Analyse werden in den kommenden Wochen von den Lehrern in Zusammenarbeit mit ihrem Dezernenten in einen Handlungsleitfaden für die nächsten Jahre umgewandelt. In den nächsten fünf Jahren steht dann eine weitere Qualitätsanalyse an, die sich wieder den gleichen Schwerpunkten widmen soll. Von Montag bis Mittwoch haben die Mitarbeiter der Bezirksregierung 37 Unterrichtseinheiten besucht und Gespräch mit Schülern, Eltern und Lehrern geführt, die im Vorfeld von der Bezirksregierung ausgewählt wurden. „Wir sind eine junge Schule, die schon viel erreicht hat, aber es gibt immer noch was zu tun. Wir können stolz auf uns sein“, lautete das Fazit von Sandra Pahl.