Radevormwald: Das war das Leichtathletik-Fest im Stadion Kollenberg

Sportereignis in Radevormwald : Besonderes Sportfest für Mitglieder

Die Leichtathletik-Abteilung des TSV Schwarz-Weiß lud jetzt auf den Kollenberg ein.

Im Stadion auf dem Kollenberg veranstaltete die Leichtathletik-Abteilung des TSV Radevormwald jetzt ein Sommersportfest für ihre Mitglieder. Damit knüpfte der Verein an eine lange Tradition von Leichtathletik-Veranstaltungen in den 1950er bis 1970er Jahren, den sogenannten Rader Kampfspielen, und in den 1990er Jahren an, als Carlo Thränhardt und Marc Osenberg im Hoch- und Stabhochsprung mit 2,24 Meter und 5,40 Meter Stadionrekorde „für die Ewigkeit“ aufstellten.

Auch wenn dieses Mal die Rekorde nicht zur Disposition standen, so gab es doch spannende Wettkämpfe mit berichtenswerten Ergebnissen und persönlichen Bestleistungen in vielen Disziplinen, heißt es in einer Pressemitteilung des TSV.

Seine Sprint-Sprungbegabung stellte Lars Dürholt (M14) in der Altersklasse U16 mit neuen Bestleistungen im 100-Meter-Sprint (12,6 Sekunden), im Hochsprung (1,55 Meter) und über die erstmals gelaufenen 300 m Hürden (52,0 Sekunden) unter Beweis. In der Männerklasse war David Osenberg mit 2:43,3 Minuten schneller 800-Meter-Läufer des Tages.

Zahlenmäßig stark vertreten war die weibliche Jugend: In der Klasse der Unter-18-Jährigen (U18) gab es spannende Dreikämpfe, die je zweimal Jolina Osenberg (100 Meter in 13,6 Sekunden und beim Weitsprung 4,54 Meter), Viktoria Heldt (800 Meter in 3:10,0 Minuten und beim Hochsprung 1,35 Meter) und Svenja Dürholt (Kugelstoß 7,34 Meter, sowie 300 Meter Hürden in 60,7 Sekunden) für sich entscheiden konnten.

In der Klasse U16 erreichte Anna Edelmann mit 3:18,0 Minuten über 800 Meter und 1,30 Meter im Hochsprung ihre besten Ergebnisse. Bei der weiblichen U14 dominierte Laura Gravelaar (W12) in 12,1 Sekunden über 75 Meter und mit 3,90 Meter im Weitsprung die Konkurrentinnen. Bei der U12 konnte Leni Abel den Weitsprung mit 3,80 Meter vor Jannika Liesen (3,75 Meter) gewinnen, die sich dafür im 50-Meter-Sprint (8,4 zu 9,1 Sekunden) schadlos hielt. Über 800 Meter lieferte sich Jannika sogar ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit deutlich älteren Sportlerinnen, bei dem sie zwar noch knapp das Nachsehen hatte, aber mit 3:10,1 Minuten eine beachtliche Bestzeit aufstellte.

Auch bei den jüngsten Teilnehmern des Jahrgangs 2011 (W8) gab es schon vielseitige Leistungen zu verzeichnen, Eliana Klein war schnellste 800-Meter-Läuferin mit 3:50,7 Minuten, Nora Löffler lag im 50-Meter-Sprint mit 9,7 zu zehn Sekunden vorne, im Weitsprung lagen beide Sportlerinnen gleichauf. Teilnehmer und Helfer waren sich einig, dass Wettkämpfe eine spannende Ergänzung zum Trainingsalltag darstellen.

(s-g)
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