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Radevormwald: „Darauf freue ich mich in diesem Jahr...“

Wünsche von Radevormwaldern : „Darauf freue ich mich in diesem Jahr...“

Die am Dienstag verkündete Verlängerung des Lockdowns war von vielen erwartet worden, trotzdem dürfte die Entscheidung auch vielen auf der Seele liegen. Die BM fragte Menschen in Radevormwald: Was haben Sie vor, wenn der Druck der Pandemie endlich nachlässt?

Die erste Woche nach dem Jahreswechsel steht auch in der Bergstadt wieder ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Die am Dienstag verkündete Verlängerung des Lockdowns war von vielen erwartet worden, trotzdem dürfte die Entscheidung auch vielen auf der Seele liegen. Um ein Zeichen für Optimismus zu setzen, haben wir bekannte Menschen aus Rade gefragt, auf was sie sich in diesem Jahr freuen, was sie sich vorgenommen haben, wenn die Maßnahmen gelockert werden können.

Bürgermeister Johannes Mans „Ich freue mich darauf, wieder im Bürgerhaus Veranstaltungen zu erleben, bei denen Menschen sich begegnen und wieder Geselligkeit pflegen können. Ebenso freue ich mich darauf, wieder bei den Gastronomen in Radevormwald essen gehen zu können. Ich hoffe auch, dass wir den Feierabendmarkt nach dem Ende der Pandemie wiederbeleben können. Das ist immer ein schöner Ausklang der Woche.“

Marcus Strunk, Optiker und Vorsitzender der Werbegemeinschaft „Ich freue mich in diesem Jahr natürlich auf das Ende der Corona-Maßnahmen und auf etwas mehr Normalität in unserem Alltag und natürlich auch in der Freizeit. Die Werbegemeinschaft hat mit der Weihnachtsverlosung wenigstens etwas Positives in den vergangenen Wochen bewegen können, aber an Veranstaltungsplanungen ist leider nicht zu denken.“

 Manuela Melzer
Manuela Melzer Foto: Jürgen Moll

Manuela Melzer, Pfarrer der lutherischen Kirchengemeinde „Beruflich freue ich mich darauf, wieder mit vielen Menschen Gottesdienst zu feiern und dabei lauthals zu singen und Gespräche in der Seelsorge wieder ohne Maske zu führen. Wir haben uns als Gemeinde vorgenommen, ein großes Gemeindefest zu feiern, wenn wir wieder alle zusammen sein dürfen. Privat freue ich mich darauf, Menschen wieder zu sehen, die ich lange nicht treffen konnte und mal wieder Festivals zu besuchen und richtig mitten in einer Menschenmenge zu stehen – ohne Abstand zu halten. Das wird das Ziel sein, dass ganz am Ende der Pandemie steht. Ich freue mich auch schon auf die kleinen Zwischenschritte auf dem Weg dahin, die vielleicht schon im Frühjahr anfangen, gemeinsame Radtouren mit Freunden und ähnliches.“

Jürgen Fischer, Vorsitzender der Kulturgemeinde Önkfeld und des Stadtkulturverbandes, CDU-Ratsmitglied „Ich freue mich vor allem darauf, wieder die persönlichen Kontakte pflegen zu können, auch in der weitläufigen Verwandtschaft, und natürlich bei geselligen Veranstaltungen hier in Önkfeld wie dem großen Erntedankfest und dem beliebten Bratwurstlotto.“

Ursula Mahler, Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins und SPD-Kreistagsabgeordnete „Ich bin ein optimistischer Mensch und hoffe sehr, dass sich die Lage bis zum Spätsommer und bis zum Herbst etwas normalisiert. Die sozialen Kontakte – auch der Feierabendmarkt – fehlen mir genauso wie Kultur- und Sportveranstaltungen, Essen-Gehen und überhaupt die Spontanität. Für mich persönlich bedauere ich, dass ich nicht an die Nord- oder Ostsee fahren kann, um bei langen Strandspaziergängen meinen Akku aufzuladen.“


Armin Barg, Vorsitzender des Wuppertrail, Sprecher des Bürgervereins für die Wupperorte und UWG-Ratsmitglied „Meine Lebensgefährtin Monika Zierden und ich freuen uns darauf, den Zoo in Leipzig zu besuchen. Das hatten wir schon 2020 vor, standen dann aber leider vor geschlossenen Türen. Auch die Jazz-Woche in Dresden im kommenden Mai – wenn sie denn coronabedingt stattfindet – möchte ich gerne besuchen. Und wir haben vor, eine Fahrt nach Hannover zu unternehmen, das ist eine Stadt, die wir noch gar nicht gut kennen.“

Stefan Gilsbach fasste die Beiträge
der Radevormwalder zusammen