1. NRW
  2. Städte
  3. Radevormwald

Radevormwald: CDU will Kreisverkehre schöner gestalten

Politik in Radevormwald : CDU möchte Kreisverkehre aufhübschen

Zwei Kreisel im Osten des Stadtgebietes seien wenig einladend für Besucher, kritisieren die Christdemokraten. Sie schlagen vor, mit Hilfe von Sponsoren für mehr Attraktivität zu sorgen.

Motorisierte Besucher, die aus der Richtung Halver oder Schwelm nach Radevormwald kommen, passieren in der Regel zwei Kreisverkehre: jenen an an der Grüne, wo sich die Bundesstraßen 229 und 483 treffen, und jenen auf der B 229, von dem es zum Aldi-Markt beziehungsweise zum Neubau des Unternehmens Gira geht.

In den Reihen der CDU-Fraktion im Radevormwalder Rat ist man der Meinung, dass die beiden Kreisel aus touristischer Sicht nicht eben eine gute Werbung für die Stadt sind. Daher stellen die Christdemokraten für den Ausschuss für Kultur, Tourismus und Verkehr den Antrag, die inneren Flächen der beiden Kreisverkehre attraktiver zu gestalten. Bislang machten beide Kreisel optisch wenig her, begründet der Fraktionsvorsitzende Dejan Vujinovic den Vorstoß der CDU: „Auf dem Kreisel Grüne wachen im Sommer die Ochsenzungen.“ Auf dem anderen Kreisel seien kleine Bäume gewachsen, die jüngst wieder gefällt worden seien.

„In den Nachbarstädten sieht man immer wieder interessant gestaltete Kreisverkehre“, schreibt Vujinovic weiter. „Oftmals wurden diese mit Hilfe von Sponsoren gestaltet, wie es ja auch beispielsweise in Rädereichen oder in Bergerhof in unserer Stadt bekannt ist.“ Den letztgenannten Kreisverkehr hatte der im vergangenen Jahr verstorbene Steinmetz und Bildhauer Rolf Heinz mit einem Wappen und dem Schriftzug „Willkommen in Radevormwald“ verschönert.

  • Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben
    Bundesstraße 229 in Radevormwald : Passat-Fahrer rastet aus und schlägt zu
  • Vor allem für ältere Menschen können
    Politik in Radevormwald : Senioren sorgen sich um ihre Sicherheit
  • Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen,
    „Politbarometer“ : Rückenwind nach Landtagswahlen – Union und Grüne beliebter

Sehen lassen kann sich auch der Kreisel an der Sparkasse in der Innenstadt, wo regelmäßig neue, von Künstlern gestaltete Fahnen, gehisst werden. Als Sponsor dieser langjährigen Kunstaktion tritt die Firma Aurich auf. Vorübergehend wurden die aktuellen Künstlerfahnen der von Regine Schumann und Sabine Winnemuth an dieser Stelle durch Ukraine-Fahnen ersetzt, als Zeichen der Solidarität.

Die Sitzung des Ausschusses findet statt am Montag, 23. Mai, um 17 Uhr im Mehrzweckraum des Bürgerhauses, Schlossmacherstraße. Der genannte Tagesordnungspunkt zum Thema Kreisverkehre ist öffentlich.

(s-g)