Politik in Radevormwald CDU-Fraktion plädiert für neue Stabsstelle der Stadt

Radevormwald · Eine unbefristete Vollzeitstelle soll entstehen, zu dessen Schwerpunkten unter anderem die Pflege des sozialen Medien der Verwaltung zählt.

 CDU-Fraktionsvorsitzender Dejan Vujinovic.

CDU-Fraktionsvorsitzender Dejan Vujinovic.

Foto: Moll, Jürgen (jumo)

(s-g) Die Fraktion der CDU im Radevormwalder Rat schlägt vor, dass die Verwaltung eine Stelle für die Bereiche Stadtmarketing, die Rekrutierung von Personal und die Betreuung der städtischen Social-Media-Kanäle einrichtet. Dabei soll es sich um eine unbefristete Vollzeitstelle handeln, heißt es in einem entsprechenden Antrag der Fraktion.

Die Radevormwalder Verwaltung habe in den vergangenen Monaten vermehrt durch positive Akzente und Kreativität erste Schritt zum Aufbau der Marke „Stadt Radevormwald“ eingeleitet, heißt es in der Antragsbegründung: „Die CDU-Fraktion ist der Auffassung, dass das Themengebiet Stadtmarketing sowie Aufbau und Weiterentwicklung der Marke Stadt in Kombination mit einem noch professionelleren Auftritt im Bereich Social-Media gestärkt werden muss.“ Außerdem gestaltete sich die Gewinnung von qualifiziertem Personal immer schwieriger, daher solle dieser Bereich professionell aufgestellt und innerhalb der Verwaltung dauerhaft verankert werden.

Die Christdemokraten schlagen vor, dass diese neue Stelle als Stabsstelle beim Ersten Beigeordneten angesiedelt werden soll, „aufgrund der strategisch wichtigen Bedeutung der Themengebiete“.

Dejan Vujinovic, der Fraktionsvorsitzende der Radevormwalder CDU (Foto: Jürgen Moll (Archiv), erklärt dazu: „Die Themenbereiche Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Tourismus und Events sowie Social Media und Personal Recruiting sollten in einem Team zusammengeführt werden. Damit dieses neue Team flexibel und übergreifend agieren kann, macht die Einrichtung des Bereichs als Stabsstelle Sinn.“

Die CDU-Fraktion hatte sich bereits in einem vorangegangenen Antrag dafür ausgesprochen, dass die Stadt die Stelle eines „Kümmerers“ für die Wupperorte einrichten solle, dies auf Basis eines Minijobs.

(s-g)
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