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Radevormwald CDU hat drei, SPD zwei Ausschuss-Vorsitze

Politik in Radevormwald : CDU hat drei, SPD zwei Ausschuss-Vorsitze

Der neue Stadtrat ist um zwölf Personen gewachsen. Somit gibt es jetzt statt Ausschüsse mit 13 Mandatsträgern jetzt 15er-Ausschüsse

Der Fraktionsvorsitzende der CDU Dejan Vujinovic stellte in der Ratssitzung am Dienstag einen einheitlichen Vorschlag der Fraktionen zur Besetzung und Bildung der Ausschüsse vor. Er hat seit der Kommunalwahl zahlreiche Gespräche mit den Fraktionen aus Radevormwald geführt, um die Ausschüsse des Rates zu besetzen.
Der Rat besetzt den Haupt- und Finanzausschuss mit 17 Sitzen und dem Bürgermeister Johannes Mans. Mans ist Vorsitzender dieses Ausschusses. Eine ungerade Zahl der Mandate innerhalb eines Ausschusses ist durch die Satzung vorgesehen.

Jeweils 15 Sitze erhalten der Rechnungsprüfungsausschuss (Vorsitz: Klaus Steinmüller, UWG), der Ausschuss für Kultur, Tourismus und Verkehr (Sebastian Schlüter, CDU) sowie der Ausschuss für Beteiligung (Majid Haberkorn, Grüne). Der Schulausschuss (Dejan Vujinovic, CDU), der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Sport, Integration und Demografie (Dietmar Stark, SPD) und der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (Jürgen Fischer, CDU) erhalten ebenfalls 15 Sitze. Gleiches gilt für den Bauausschuss (Rosemarie Kötter, SPD).

Der Jugendhilfeausschuss wird mit neun Ratsmitgliedern und sachkundigen Bürgern sowie sechs Mitgliedern der freien Träger besetzt.Der Vorsitzende wird aus den Reihen der Mitglieder gewählt. Die freien Träger setzen sich aus den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, dem Verein „Rade Integrativ“, dem Stadtsportverband sowie dem TSV zusammen. Außerdem bildet der Stadtrat einen Wahlausschuss (Bürgermeister)  mit zehn Beisitzern. In der Vergangenheit hatten die Ausschüsse der Stadt Radevormwald nur 13 Mandate.

Neu ist auch, dass der Ausschuss für Demografie dem Ausschuss für Soziales, Sport und Integration zugeordnet wird. Erweitert wurde das Themengebiet um den Punkt Gesundheit. Mit der Änderung der Hauptsatzung wurde der eigenständige Ausschuss für Demografie ersatzlos gestrichen. Der erweiterte Ausschuss soll sich in Zukunft unter anderem um die Beratung und Umsetzung von Handlungskonzepten, die den demografischen Wandel sowie gesundheitliche Fürsorge betreffen, kümmern.

Beschlossen ist zudem, dass dem Hauptausschuss das Thema Digitalisierung zugeordnet wird.