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Radevormwald: Boom bei Weihnachtswunschaktion

Adventsaktion in Radevormwald : Boom bei Weihnachtswunschbaum-Aktion

Trotz Corona wird die Geschenkaktion von Caritas und Kreissparkasse auch diesmal gut angenommen. Hintergrund der Aktion sei es, Menschen, und vor allem Kindern, denen es nicht so gut gehe, etwas zu schenken.

Seit einigen Tagen stehen nun die Weihnachtswunschbäume des Caritas-Verbands Oberberg und der Kreissparkassen an vier Örtlichkeiten in Gummersbach, Radevormwald und Hückeswagen. Neben dem Eingangsbereich der Sparkasse an der Peterstraße in Hückeswagen, der Redaktion von Oberberg Online an der Dr.-Ottmar-Kohler-Straße und dem Caritas-Kaufhaus an der Wilhelmstraße in Gummersbach, steht natürlich auch wieder ein Baum in der Hauptstelle der Kreissparkasse in Radevormwald an der Hohenfuhrstraße 19-21. Und das, soviel ist schon Anfang Dezember klar, mit einigem Erfolg. „Der Boom, den wir auch erwartet haben, ist auch eingetreten. Die Aktion wird auch in diesem Jahr wieder “, bestätigt Sparkassen-Pressesprecher Michael Scholz. Einen Boom habe er erwartet, weil viele im Vorfeld schon Kunden gefragt hätten, ob es auch im Corona-Jahr wieder einen Weihnachtswunschbaum geben werde. „Wir haben die Aktion dann in Absprache mit dem Caritas-Verband Oberberg mit der heißen Nadel in kurzer Zeit gestrickt“, sagt Scholz. Es müsse dabei auch nicht immer ein Baum stehen. „In Hückeswagen hatten wir schon mal eine Wäscheleine aufgehängt. Und in Radevormwald gibt es in diesem Jahr auch noch eine Pinnwand, an der die Wunschzettel hängen“, sagt der Sparkassen-Mitarbeiter.

Seit nunmehr 17 Jahren gibt es die Aktion, bei der Kinder aus finanziell schwachen Familien Wunschzettel mit Wünschen bis zu einer Höhe von 25 Euro an die Weihnachtswunschbäume hängen können. „Diese Wünsche können dann die Kunden der Sparkassen abnehmen und erfüllen. Auch in diesem Jahr haben wir wieder sehr viele Wunschzettel aus den Kindergärten und Grundschulen bekommen“, sagt Scholz. Hintergrund der Aktion sei es, Menschen, und vor allem Kindern, denen es nicht so gut gehe, etwas zu schenken. Die Aktion sei zudem völlig anonym. „Die Mitarbeiterinnen der Caritas haben die Adressen der Kinder natürlich, damit sie auch korrekt verteilt werden können. Die Schenkenden bekommen nur den Vornamen und das Alter des Kindes mitgeteilt“, sagt Scholz.

Die Gutscheine können nun noch bis Ende der kommenden Woche abgeholt werden. „Die Caritas-Mitarbeiterinnen, die sich dann um die Verteilung der Geschenke kümmern, brauchen natürlich auch noch ein wenig Vorlauf, um die Logistik zu händeln“, sagt Scholz. Schließlich sollten die Geschenke pünktlich zum Heiligen Abend in den Familien sein. Auch in diesem Jahr würden sich die Schenkenden wieder große Mühe geben, sagt der Sparkassen-Sprecher. „Wir bekommen die Geschenk-Päckchen ja in die Filialen gebracht, so dass wir sie natürlich sehen können. Viele haben sich auch bei der Verpackung Gedanken gemacht, etwa noch eine kleine Tüte Plätzchen beigelegt oder besonders schöne Schleifen und Deko drangehängt“, sagt Scholz.