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Radevormwald: Auto landet auf dem Dach in der Uelfe

Feuerwehr in Radevormwald : Unfall in Dahlhausen – Auto landet auf dem Dach im Bett der Uelfe

Die Einsatzkräfte mussten den Fahrer aus dem 7er-BMW befreien, die L 414 blieb in den frühen Morgenstunden vorübergehend gesperrt. Die Unfallursache ist noch ungeklärt.

Aus bisher ungeklärter Ursache ist in der Nacht zu Samstag ein Auto im betonierten Bett der Uelfe bei Dahlhausen gelandet. Wie die Feuerwehr Radevormwald mitteilte, traf der Alarm nach zwei Uhr in der Frühe ein.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen 7er-BMW. Das Unglück passierte in Höhe der ehemaligen Firma Hardt-Pocorny. Das Fahrzeug kam von der Straße ab, überschlug sich und landete auf dem Dach im Bachlauf der Uelfe, der an dieser Stelle ausbetoniert ist. Der Notruf wurde durch das automatische Notrufsystem ECALL abgesetzt.

Bei Eintreffen des Rettungsdienstes und der Feuerwehr stellte sich heraus, dass bei dem Unfallgeschehen eine weitere Person angefahren und verletzt wurde. „Der kastenförmig betonierte Bachlauf des Uelfebachs ist an der betreffenden Stelle zirka 2,5 Meter breit und zirka 2,8 Meter tief, welches die Befreiung des ansprechbaren und offensichtlich unverletzten Fahrers deutlich erschwerte“, schildert die Feuerwehr die Lage. Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr ausgeleuchtet, der Brandschutz wurde sichergestellt. Mittels hydraulischem Rettungsgerät (Schere/Spreizer) und Elektro-Trennschleifern wurde parallel von der Heckseite und von der Beifahrerseite (hier wurde unter sehr beengten Bedingungen die Beifahrertür entfernt) eine Rettungsöffnung für den Fahrer geschaffen. Der Rettungsdienst kümmerte sich um den Verletzten. Das Fahrzeug wurde durch ein Bergeunternehmen aus dem Bachbett gehoben. „Zu keiner Zeit sind mögliche wassergefährdende Betriebsstoffe aus dem verunfallten Fahrzeug ausgetreten“, versichert die Feuerwehr.

Während des Feuerwehreinsatzes wurde die L414 im Bereich Dahlhausen für den Straßenverkehr für zirka vier Stunden gesperrt. Der Einsatz war gegen sechs Uhr beendet. Die Feuerwehr war mit rund 30 Personen vor Ort, vertreten waren die Einheiten Stadt, Herkingrade, Remlingrade und Önkfeld. Sechs Einsatzkräfte des Rettungsdienstes aus Radevormwald und Remscheid waren vor Ort, ebenso die Polizei mit sechs Beamten.

(s-g)