Radevormwald: Anwohner kritisieren Straßenschäden nach B 229-Baustelle

Sanierung in Radevormwald : Straßenschäden nach Baustelle – „Wieso wird so etwas geduldet?“

Nach den Straßenbaumaßnahmen auf der B 229 ist die Strecke zwischen Rade und Halver schön glatt. Für die Straßen in anliegenden Ortschaften gilt das nicht. Dort haben Lkw Spuren hinterlassen, die die Sperrung umfahren wollten.

(s-g) Auch Wochen nach Beendigung der Straßensanierung auf der B 229 zwischen Rade und Halver beschäftigen sich Politik und Verwaltung mit den Spuren der Baumaßnahmen. Die Bundesstraße war gesperrt worden, und obwohl eine offizielle Umleitung ausgeschildert worden war, nahmen viele Fahrer, darunter auch Schwerlastverkehr, Umwege über Ortschaften wie Hahnenberg und Buschsiepen. Auch die Einwohner von Ortschaften in Halver und Wipperfürth mussten unter der Verkehrsbelastung leiden.

Spuren der hohen Belastung der schmalen Straßen sind weiterhin zu sehen. Der Rader CDU-Vorsitzende Gerd Uellenberg, selber in Buschsiepen wohnhaft, hatte auf die Beschädigung der Bankette hingewiesen und bei der Stadt nachgefragt, ob der Landesbetrieb Straßenbau als maßgebliche Behörde bei den Sanierungen die Beseitigung der Schäden tragen wird.

Uellenberg hat die Schäden auch mit Fotos dokumentiert: „Es wurden von uns teilweise Absenkungen von 14 Zentimetern gemessen. Das führt nicht nur zu Beschädigungen an Fahrzeugen. Gleichzeitig sind erste Risse an den Fahrbahnrändern erkennbar und somit wird zunehmend die Fahrbahndecke in Mitleidenschaft gezogen.“ Leider habe die Stadt trotz Hinweise der Anwohner wenig kontrolliert.

Die schweren Lkw haben deutliche Spuren hinterlassen. Foto: CDU Radevormwald

Der CDU-Stadtverband bittet nun um zügige Reparatur der Bankette. Und er steht nicht allein. Unterstützung erhält Gerd Uellendahl von den Ratsmitgliedern Liane Bauer aus Halver-Schwenke und Niclas Höhefeld aus Hämmern-Egen/Wipperfürth. Die Politiker möchten wissen, „ob wir eine derartige Vernichtung von Infrastrukturvermögen unserer drei Städte einfach so hinnehmen sollen und müssen. Alle wissen um die finanzielle Lage der Kommunen. Die Unterhaltung der Straßen ist dabei ein zentrales Thema. Wieso wird dann so etwas geduldet?“

(s-g)
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