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Rader SPD kritisiert Vorgehen der Landesregierung beim Impfzentrum

Radevormwald in der Corona-Pandemie : SPD kritisiert starre Impfstrategie

Abkehr von der Regelung mit nur einem Impfzentrum im Kreis wird gefordert. SPD stellt einen Antrag für den Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Sport, Integration und Demografie am 5. März.

Die SPD in der Bergstadt kritisiert weiter deutlich, dass es nur ein Impfzentrum für den Oberbergischen Kreis geben soll. „Solange die Landesregierung bei ihrem Standpunkt bleibt, dass nur im Gummersbacher Impfzentrum die Impfungen durchgeführt werden können, ist es für eine ganze Reihe älterer Menschen schwierig, zum Impfzentrum zu gelangen“, heißt es in einem Antrag der Sozialdemokraten für den Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Sport, Integration und Demografie am 5. März.

In einer anderen Stadt der Region, in Wermelskirchen, sei dagegen ein interessantes Modell diskutiert und vorbereitet: Es werde ein freiwilliger Fahrdienst eingerichtet, an den sich diejenigen wenden können, die bereits einen Impftermin bekommen, aber keine Möglichkeit haben, nach Gummersbach zu fahren. Für diesen Fahrdienst wäre natürlich noch die Frage der Versicherung und der Kostenübernahme (Benzinkosten) zu klären“, schreibt Hans Golombek, Sprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss.

Dazu hat er außerdem einige Fragen an die Verwaltung: Hat die Stadt Informationen darüber, wie der Stand der Corona-Impfungen in Radevormwald ist? Gibt es Fortschritte bei den Bemühungen, dass die Impfungen auch von Hausarztpraxen durchgeführt werden können? Gibt es auf Seiten der Stadt Überlegungen, wie man Senioren, die nicht mit dem eigenen Auto oder mit Hilfe der Familie nach Gummersbach kommen und sich auch eine kostspielige Taxifahrt nicht leisten können, bei der Anreise zum Impfzentrum unterstützen könnte.

(rue)