Radevormwald: Rader Ehepaar beteiligt sich an der "Offenen Gartenpforte"

Radevormwald: Rader Ehepaar beteiligt sich an der "Offenen Gartenpforte"

Das Prinzip der "Offenen Gartenpforte" ist nicht neu. Regelmäßig öffnen dabei an bestimmten Aktionstagen mehrere private Gartenbesitzer die Gartentürchen und lassen Passanten und Besucher ihr grünes Allerheiligstes begutachten. Ursprünglich geht die Bewegung auf das England der 1920er-Jahre zurück, aber seit den 1990er-Jahren erfreuen sich die Offenen Gärten auch in Deutschland größerer Beliebtheit.

Georg und Anja Kalkum aus Radevormwald möchten ihren Garten nun ebenfalls der Öffentlichkeit zugänglich machen: "Aber jenseits irgendeines offiziellen Tages, sondern einfach so", sagt Kalkum. Zusammen mit seiner Frau hat er sich dafür Sonntag, 10. Juni, ausgesucht: "Zwischen 11 und 17 Uhr können gerne Besucher, Interessierte und Gäste zu uns an den Eichenweg 23 kommen und sich bei Kaffee und Kuchen unseren Garten ansehen", sagt Kalkum. Im Garten können die Besucher eine ganze Menge entdecken: "Unser Garten ist auf mehreren Ebenen angelegt, es gibt eine Wildblumenwiese, und einen Strandkorb, in den man sich natürlich auch setzen kann, um den Frühling und Frühsommer auf sich wirken zu lassen", sagt Kalkum. Als Referenz für einen lohnenswerten Besuch gibt Kalkum schmunzelnd an, dass der Garten am Eichenweg im Sommer 2016 mit zu den schönsten Wiesen der Leser der Kirchenzeitung im Erzbistum Köln gewählt wurde.

Die Kalkums werden an ihrem privaten Tag der "Offenen Gartenpforte" zudem ein Sparschwein aufstellen: "Für Kaffee und Kuchen erbitten wir eine Spende, die wir komplett dem Ökumenischen Hospiz in Radevormwald zur Verfügung stellen wollen", sagt Kalkum.

(wow)