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Pfarrheim in den Radevormwalder Wupperorten könnte Begegnungsstätte werden

Wupperorte in Radevormwald : Begegnungsstätte im Pfarrheim St. Josef?

Ein Treffpunkt für die Wupperorte könnte dort entstehen. Die Gemeindemitglieder sind nicht abgeneigt.

Eine Begegnungsstätte für die Wupperorte – das wünschen sich viele Einwohner. Auch der örtliche Bürgerverein hat sich dafür schon stark gemacht, doch bislang gibt es keinen Durchbruch. Hoffnungen, dass die ehemalige Sparkassen-Filiale in einen solchen Treffpunkt verwandelt werden könnte, haben sich zerschlagen – das Gebäude ist an einen Privatmann verkauft worden, der Bürgerverein, der dort in den vergangenen Monaten mietfrei sein Domizil hatte, ist inzwischen ins Awo-Haus an der Flurstraße umgezogen (unsere Zeitung berichtete).

Nun wird eine weitere Option als Standort für die Begegnungsstätte diskutiert. Marc D. Klein, Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Marien und St. Josef, bestätigte auf Anfrage, dass jüngst bei einer Gemeindeversammlung diskutiert worden sei, ob die Kirchengemeinde das Pfarrheim St. Josef für ein Begegnungszentrum der Stadt zur Verfügung stellen würde. Unter Auflagen sei das grundsätzlich bejaht worden, so der Pfarrer. „Konkretes gibt es dazu derzeit nicht.“ Das Pfarrheim befindet sich in Vogelsmühle in Nachbarschaft der Kirche und verfügt auch über Parkplätze. Was immer da geplant wird, der Bürgerverein sei nicht der Initiator dieses Vorstoßes, erklärt Vorstandsmitglied Armin Barg. Allerdings deutet er an, dass es in der kommenden Ratssitzung,die am 19. März stattfinden wird, das Thema der Begegnungsstätte auf der Tagesordnung stehen könnte.

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Burkhard Klein, Leiter des Bauverwaltungsamtes, stellt klar, dass noch keine Entscheidung gefallen ist. „Es gibt mehrere Gebäude, die in Frage kommen“, sagt er. Auch Räumlichkeiten der evangelischen Gemeinde vor Ort seien im Gespräch. „Wir sprechen derzeit mit beiden Gemeinden.“ Letztlich komme es bei dieser Entscheidung auf den Preis, auf die Verfügbarkeit und die Fläche an.

Sollte ein Beschluss gefallen sein, dann wird die Stadt das Gebäude nicht anmieten, sondern komplett erwerben. „Die Fördermittel dazu sollen aus dem Integrierten Handlungskonzept für die Wupperorte kommen“, erläutert Burkhard Klein. Die Einrichtung einer Begegnungsstätte oder eines Bürgerhauses – wie immer der Treffpunkt dann am Ende heißen wird – sei eine der Maßnahmen, die zu diesem Konzept gehörten.