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Pfarrer Jeschke aus Radevormwald ruft zu ungewöhnlicher Andacht auf

Reformierte Kirchengemeinde in Radevormwald : Pfarrer Jeschke ruft zu ungewöhnlicher Andacht auf

Während die Glocken der Reformierten Kirche am Markt am Silvestertag von 17 bis 17.10 Uhr läuten, versammeln sich überall Familien oder Einzelne zu Hause zu einer Andacht. Auf diese Weise sind alle in Gottes Namen miteinander verbunden.

Dr. Dieter Jeschke, Pfarrer der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde, ruft die Gläubigen in Radevormwald für den Silvestertag, Donnerstag, 31. Dezember, zu einer ganz besonderen Andacht auf, und zwar in der Zeit von 17 bis 17.10 Uhr. Es soll ein Zeichen der Verbundenheit in einer Zeit sein, in der die Menschen wegen der Corona-Pandemie sich nicht begegnen können, so wie man es an diesen Tagen eigentlich gewohnt ist

„Während die Glocken der Reformierten Kirche am Markt läuten, versammeln sich überall Familien oder Einzelne zu Hause zu folgender Andacht. Auf diese Weise sind wir in Gottes Namen miteinander verbunden“, erklärt der Geistliche. Er regt für diesen Moment der gemeinsamen Besinnung eine Lesung des Psalms 121 an (“Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen“), das Gebet „Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit“ aus der reformierten Liturgie, das Vater unser, eine Segensbitte und zum Abschluss das Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ mit dem Text von Dietrich Bonhoeffer (Evangelisches Gesangbuch 652).

„So sind wir im gemeinsamen Gebet zur selben Uhrzeit miteinander verbunden“, erklärt Jeschke den Sinn der ungewöhnlichen Andacht auf Distanz. „Und die Glocken zeigen akustisch die Verbundenheit über ganz Radevormwald.“

Wie auch andere Kirchengemeinden in der Stadt wird die reformierte Gemeinde auf Präsenzgottesdienste zu den Feiertagen verzichten. An Heiligabend ist die Kirche am Markt allerdings in der Zeit von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Ein Open-Air-Gottesdienst findet am 1. Weihnachtstag im Unperfekt-Garten am Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Ludwig-Beck-Straße 4, statt.

(s-g)