Radevormwald: Parken in der Nordstadt ist eine "Tragödie"

Radevormwald: Parken in der Nordstadt ist eine "Tragödie"

Die aktuelle Baustelle in der Nordstadt I führte im Bauausschuss zu einer Diskussion über die Parkplatz-Situation in der Nordstadt I. Seit Montag sind Teile der Carl-Diem-Straße gesperrt, weil die Straßendecke großflächig saniert wird.

Ausschussvorsitzender Arnold Müller (SPD) bezeichnete die Situation als "Tragödie". Ulrich Dippel, Leiter des Technischen Bauamtes, erklärte, dass der Hohenfuhrplatz als Ausweichparkplatz für die Anwohner und Besucher angesehen werden müsse. Über die Parkflächen in der Nordstadt I ist mehrfach ohne Ergebnis gesprochen worden. Die Situation könnte sich durch den Bau der Häuser auf dem ehemaligen Jahnplatz weiter verschärfen.

Die Zahl der Parkplätze war zu Beginn der 1970er Jahre für die damalige Wohnungssituation mit einem Auto pro Wohnung bemessen worden. Aus dem Ausschuss kam der Vorschlag, die Grünflächen an den Häusern als Stellflächen heranzuziehen. Tenor von Müller: Das müsste auf Kosten der Wohnungseigentümer geschehen. Einen Beschluss oder einen Auftrag an die Verwaltung gab es aber nicht.

(wos)