Offene Ganztagsschule: Sozialarbeit an allen Schulen

Offener Ganztag: Sozialarbeit an allen Schulen

Der Offene Ganztag soll ab 2018 qualitativ einheitlicher werden.

"Das sind uns die Kinder wert." Mit diesen kommentierenden Worten berichtete Jugendamtsleiter Volker Grossmann den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses über Entwicklungen an den Schulen. An jeder gibt es weiterhin Schulsozialarbeit als Unterstützung der Lehrer und zur Hilfe von Eltern und Schülern. Dabei gibt es eigene, aber auch externe Kräfte. Die Stadt erhält laut Grossmann einen Zuschuss von 30.400 Euro. Mit 85.000 Euro an Kosten für die Externen und den städtischen Personalkosten ergibt das eine Summe von 150.000 Euro. An der Sekundarschule sieht der Jugendamtsleiter weiteren Bedarf. Das ergebe sich daraus, dass es dort weiteren Bedarf an Inklusion gibt.

Für den Bereich des Offenen Ganztags an den Rader Schulen sieht Schulamtsleiter Jürgen Funke die Stadt auf dem Weg hin zu einheitlichen Standards. Dieses Ziel war im ablaufenden Jahr ausgegeben worden. Mit Hilfe eines Arbeitskreises wollten sich Verwaltung, Politik und Schulen dem Thema nähern. Der Arbeitskreis, der aus Vertretern der Schulen und Fördervereine und Britta Hallek von der Stadtverwaltung besteht, wird sich im Januar erneut treffen, um zu ersten Ergebnissen zu kommen.

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Vor einer Entscheidung, berichtete Funke, sollen auch noch Elternvertreter angehört werden. Er erläuterte dem Schulausschuss, dass der Bedarf der Eltern für solche, zeitlich ausgedehnten Angebote weiter steigen wird. Mehr Kinder im Offenen Ganztag bedeuten mehr Räume und mehr Personal. "Die Betreuungskurve zeigt eindeutig nach oben", sagte Funke.

Aktuell wird eine Bedarfsermittlung für Betreuungszeiten zwei- bis fünfjähriger Kinder ermittelt. Daraus möchte die Stadt Rückschlüsse auf die spätere Schulbetreuung schließen. In diesem Jahr war berichtet worden, dass die Betreuungszeiten in den Kitas zunehmen und zum Beispiel die 45-Stunden-Betreuung bereits häufig nachgefragt wird. "Wir möchten mit unserer Umfrage den möglichst genauen Bedarf von Eltern erfragen, um besser planen zu können", sagt Funke, zu dessen Aufgabenbereich auch die Betreuung der Kitas gehört.

(wos)