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Oberbergischer Landrat sagt Termine ab, weil er Kontakt zu Verdachtsfall hatte

Corona-Pandemie : Kontakt zu Verdachtsfall – Landrat begibt sich vorerst in Isolation

Jochen Hagt nimmt vorerst keine Termine wahr, weil er im privaten Umfeld Kontakt mit einer Person hatte, bei der Infektionsverdacht besteht. Derweil hat der Kreis die Vorschriften wegen der sinkenden Sieben-Tages-Inzidenz ein wenig gelockert.

Der oberbergische Landrat Jochen Hagt (Foto: OBK) hat vorsichtshalber fürs erste alle Termine abgesagt. Wie Kreissprecherin Jessica Schöler am Freitag mitteilte, habe Hagt „im privaten Umfeld Kontakt zu einem SARS-CoV-2-Vedachtsfall“ gehabt. Das Testergebnis der infektionsverdächtigen Person stehe noch aus.

Nachdem der Wert der Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis mittlerweile auf 28,3 gesunken ist, gelten ab Freitag wieder die üblichen Regeln der Coronaschutzverordnung in NRW. In der vergangenen Woche waren die Regeln wegen der Marke 35 bei den Inzidenzen vorübergehend verschärft worden. Dennoch empfiehlt die Kreisverwaltung, Feste nicht mit mehr als 50 Personen zu feiern, in privaten Räumen nicht mit mehr als 25 Personen. Schülern und Lehrern wird geraten, auch weiterhin im Unterricht eine Mund-Nase-Maske zu tragen.

In Radevormwald ist die Zahl der bestätigen Corona-Fälle auf 13 angestiegen. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass eine Lehrerin an der GGS Stadt positiv getestet wurde. Das Kreisgesundheitsamt verfolgt nun die Kontakte nach. In Hückeswagen ist die Zahl um einen neuen Fall auf drei Personen angestiegen.

(s-g)