1. NRW
  2. Städte
  3. Radevormwald

Oberbergischer Landrat blickt zurück auf 2020

Oberbergischer Kreis : Landrat: „Nicht immer funktioniert alles reibungslos“

Jochen Hagt, Chef der oberbergischen Kreisverwaltung, dankt den Bürgern für ihre Disziplin in den vergangenen Monaten der Pandemie. Zugleich wirbt er um Verständnis, dass nicht alle Abläufe von Beginn an geklappt hätten.

Jochen Hagt, der Landrat des Oberbergischen Kreises, hat zu den Feiertagen einen Rückblick auf das Jahr gehalten, wobei vor allem die Herausforderung der Corona-Pandemie eine wesentliche Rolle spielt. Hagt dankt den Bürgern dafür, dass sie durch ihr umsichtiges Verhalten überwiegend dazu beigetragen haben, dass der Kreis nicht zu einem „Corona-Hotspot“ geworden sei. „Sie haben auf sich und andere geachtet und dabei oftmals Ihre persönlichen Interessen zurückgestellt. Dies erforderte in den letzten Monaten von uns allen sehr viel Disziplin und viel Durchhaltevermögen“, schreibt der CDU-Politiker. Für die Kreisverwaltung habe die Bekämpfung des Virus weiter höchste Priorität. „Nicht immer funktioniert alles von Beginn an reibungslos“, sagt der Landrat. „Dennoch bin ich stolz, dass es uns gelungen ist, Teststationen oder ganz aktuell innerhalb kürzester Zeit ein Impfzentrum für den Kreis zu errichten.“

Das Jahr in Oberberg habe aber nicht ausschließlich im Zeichen der Pandemie gestanden. Hagt nennt eine Reihe von Entwicklungen, die ebenfalls 2020 auf den Weg gebracht wurden. So sei das Gesundheitswesen durch den Erweiterungsbau der Akademie Gesundheitswirtschaft und Senioren (AGewiS) gestärkt worden. Mit dem Programm „Klima – Umwelt – Natur Oberberg“ habe der Kreis die erste Version eines gebündelten Maßnahmenpakets zur Förderung der Lebensraum- und Artenvielfalt sowie zum Klimaschutz und zum Umgang mit Klimawandelfolgen vorgelegt.

Die Wirtschaftsförderung des Kreises sei als Dienstleister und Unterstützer der heimischen Unternehmen aktiv. „Die oberbergischen Betriebe in Handel, Handwerk und Industrie kämpfen mit den Auswirkungen der Pandemie, um ihre Unternehmen zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern“, erklärt der Landrat. „Der Einzelhandel, die Gastronomie, der Tourismus und der Veranstaltungsbereich im Bergischen Land sind besonders stark betroffen. Ich hoffe und wünsche, dass die erforderlichen Wirtschaftshilfen ankommen und diesen Bemühungen zum Erfolg verhelfen.“