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Oberberg: Engelmeier ist Generalsekretärin

Deutsch-Israelische Gesellschaft : Engelmeier ist Generalsekretärin

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft hat sich zum 1. April personell neu aufgestellt.

Die bisherige Vizepräsidentin Michaela Engelmeier aus dem Oberbergischen hat als erste Frau überhaupt am 1. April das Amt der Generalsekretärin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) übernommen. „Um die Handlungsfähigkeit und auch die Schlagkraft unserer DIG weiter zu erhöhen, um zusätzliche Impulse zu setzen, die Vernetzung zwischen den Arbeitsgemeinschaften zu verbessern, unsere Arbeit und unser Auftreten in der Öffentlichkeit noch weiter zu professionalisieren und die Präsenz noch weiter zu erhöhen, hat das Präsidium eine bereits länger ins Auge gefasste Weichenstellung vollzogen und die Stelle einer Generalsekretärin geschaffen“, sagte Präsident Uwe Becker. Zum 1. April habe Michaela Engelmeier diese Funktion übernommen und werde künftig im Zusammenwirken mit dem Präsidium in herausgehobener Stellung die Arbeit der Gesellschaft bereichern. Das Amt der Vizepräsidentin habe sie vor diesem Hintergrund abgegeben und könne sich somit ganz in die neue Rolle einbringen.

Michaela Engelmeier ist 59 Jahre, hat zwei erwachsene Kinder und war zuletzt Hauptstadt Office Managerin beim großen Jüdischen Sportverband Makkabi Deutschland. Als ehemalige Bundestagsabgeordnete der SPD, persönlich, wie auch als Sportlerin besitzt sie nach Angaben der DIG seit vielen Jahren einen großen Bezug zu Israel und dem lebendigen jüdischen Leben in Deutschland. Sie war Mitglied der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und bis zur Übernahme der Funktion der Generalsekretärin auch Vizepräsidentin der DIG.

Als ehemalige Athletin und als frühere Vizepräsidentin des Deutschen Judo-Bundes hat sie sich aktiv in ihrer Sportart Judo für die Deutsch-Israelischen Sportbeziehungen und den Deutsch-israelischen Jugendaustausch engagiert und war mehrfach selbst Teilnehmerin dieser Austausche.

„Als Abgeordnete und Mitglied der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe waren ihr besonders die diplomatischen Beziehungen, die Solidarität mit Israel als Staatsraison und die besondere Freundschaft zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland ein ausgesprochen wichtiges Anliegen“, teilt die DIG mit. Ein Schwerpunkt ihrer Parlamentarierarbeit war dabei das Engagement gegen Antisemitismus, Antiisraelismus, BDS (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen gegen Israel) und gegen eine tendenziöse Berichterstattung über Israel.

(rue)