Politik im Oberbergischen Kreis CDU-Kreisvorstand will Klaus Grootens als Landratskandidaten

Oberberg · Einstimmig hat der Vorstand der Christdemokraten auf Kreisebene entschieden, den 50-jährigen Kreisdirektor für die Aufstellungsversammlung im Herbst vorzuschlagen. Ein weiterer Bewerber hatte nun seinen Rückzug angekündigt.

 Klaus Grootens (links) möchte Nachfolger von Landrat Jochen Hagt werden.

Klaus Grootens (links) möchte Nachfolger von Landrat Jochen Hagt werden.

Foto: OBK/Iris Trespe

Der Kreisvorstand der CDU Oberberg hat am Mittwoch einstimmig beschlossen, Kreisdirektor Klaus Grootens als Bewerber für die im Herbst stattfindende Aufstellungsversammlung zum CDU-Landratskandidaten vorzuschlagen. Der 50-jährige Grootens bringe als ein erfahrener Volljurist nicht nur juristische Expertise, sondern auch eine tiefe Verbundenheit mit dem Oberbergischen Kreis mit. In seiner bisherigen Amtszeit als Kreisdirektor habe er maßgeblich zur positiven Entwicklung der Region beigetragen, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der CDU.

Grootens erklärte, er freue sich darauf, sich weiter für die Bürger im Oberbergischen einzusetzen. Der Kreis verfüge über eine Vielzahl erfolgreicher mittelständischer Unternehmen und sei ein starker Wirtschaftsstandort. „Diesen Status quo möchte ich nicht nur beibehalten, sondern weiter ausbauen.“ Fördern wolle er auch die politische Bildung, insbesondere für jüngere Menschen, und die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und dem Kreis.

Dr. Carsten Brodesser, Vorsitzender der CDU Oberberg, hob unter anderem Grootens Erfahrung im Krisen- und Katastrophenstab hervor: „Klaus Grootens ist ein hervorragender Kreisdirektor und verfügt über ein großes Fachwissen und gute Kenntnisse über die Region. Er

überzeugte den Kreisvorstand, dass er sich den kommenden Herausforderungen, wie die Sicherung des Wirtschaftsstandortes Oberberg, Sicherung der medizinischen Versorgung oder Lösung anstehender Umweltprobleme, stellen und ein Landrat für alle Bürgerinnen und Bürger des Oberbergischen Kreises sein wird.“

Auch der Gummersbacher Bürgermeister Frank Helmenstein hatte zunächst für die CDU-Kandidatur seinen Hut in den Ring geworden, um den amtierenden Landrat Jochen Hagt – ebenfalls ein Christdemokrat – zu beerben. Vor einigen Tagen hatte Helmenstein jedoch dem Vorsitzenden Carsten Brodesser mitgeteilt, er werde seine Bewerbung zurückziehen

(s-g)
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