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Neue Turngeräte für Kita-Kinder in Radevormwald

Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen : Katholische Kita bekommt neue Turngeräte

Wegen der Corona-Pandemie können die Kinder erst jetzt die Geräte ausprobieren, obwohl sie seit März zur Verfügung standen. Die künftigen Nutzer zeigten sich von den neuen Bewegungsmöglichkeiten sehr angetan.

Das Timing wurde durch die Corona-Pandemie etwas durcheinandergebracht: Die Kindertagesstätte der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien in Radevormwald hatte bereits Mitte März von der Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen und dem Kita-Förderverein neue Turngeräte gesponsert bekommen.

„Die Geräte wurden dann auch geliefert – und wir mussten praktisch unmittelbar danach den Kita-Betrieb wegen der Pandemie einstellen. Die allermeisten Kinder haben also noch nichts davon mitbekommen“, berichtet Kita-Leiterin Michaela Sippel von dieser Situation. Denn wie in allen anderen Kindertagesstätten auch war nur ein Notfallbetrieb für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen angeboten worden.

Waren in der vergangenen Woche zudem die Vorschulkinder wieder im Kindergarten, gibt es dann ab der kommenden Woche den sogenannten eingeschränkte Regelbetrieb. Das bedeutet etwa weniger Stundenkontingente für die Kinder. Aber dennoch können sich dann alle Kinder an den drei großen Balancierbrettern, der Wippe und einer Brücke ausprobieren, die in der kleinen Turnhalle der Kita an der Blumenstraße im Untergeschoss schon aufgebaut sind.

„Das Geld ist natürlich immer knapp, und die Wünsche sind groß“, sagt Michaela Sippel. Aber gerade für die Turnhalle hätten sich die Kita-Mitarbeiter schon länger neues Gerät gewünscht. Da sei ihr das Angebot des Prämiensparens der Sparkasse wieder eingefallen. „Wir haben uns dann beworben und wurden freundlicherweise mit 750 Euro unterstützt“, sagt die Leiterin.

Das Prämiensparen ist ein Fördertopf der Sparkasse, in den Geld fließt, mit dem die Teilnehmer monatlich Lotterielose kaufen können, wie Sparkassen-Pressesprecher Michael Scholz erläutert. „Die Kunden sparen mindestens fünf Euro pro Monat, von denen vier Euro gespart werden und ein Euro für ein Los anfällt. Die Teilnehmer können dabei bis zu 250000 Euro gewinnen“, so Scholz.

Von diesem Lotterieanteil von einem Euro entfallen dann 25 Cent auf den Fördertopf, mit dem gemeinnützige Projekte in der Region unterstützt werden. „Das ist die einzige Voraussetzung“, betont Scholz.

Im Moment sind nur 17 Kinder in der Kita, die fünfjährige Marika, die dreijährige Alessandra und der vierjährige Benedikt sind drei von ihnen. Sie haben die Kletter- und Turngeräte bereits für sich entdeckt und balancieren – mit ein wenig Hilfe von Erzieherin Michaela Sippel – über ein Brett, das mit unterschiedlichen Materialien bestückt ist.

„Das macht Spaß“, ruft Marika, und auch Benedikt hat sichtlich Freude, als er über die Wippe balanciert. Auch Michaela Sippel ist begeistert. „Wir wollten gerne etwas Neues für unsere Turnhalle haben, da wir die optimale Förderung für unsere Kinder bieten wollen“, sagt sie.