Radevormwald: Neue Kita entwickelt Gruppendynamik

Radevormwald: Neue Kita entwickelt Gruppendynamik

Die beiden neuen Gruppen des Evangelischen Familienzentrums Kottenstraße laufen gut. Die Kinder finden erste Freunde und identifizieren sich mit ihrer Gruppe. Mit einem Umzug in die neuen Räume wird für Ostern gerechnet.

Obwohl die Kita im Untergeschoss der Grundschule Stadt noch nicht fertig umgebaut ist, hat das Evangelische Familienzentrum Kottenstraße bereits zwei Gruppen eröffnet. Die dritte soll in einigen Wochen folgen.

Die erste Gruppe läuft seit August in den Räumen an der Kottenstraße, die zweite Gruppe ist Anfang November mit neun Kindern in den Räumen der Integrativen Kindertagesstätte an der Uelfestraße gestartet. Nach zwei Monaten entwickelt sich in der neuen Kita-Gruppe bereits eine richtige Gruppendynamik.

"Bis Kinder sich zu ihrer Gruppe zugehörig fühlen, kann schon mal etwas Zeit vergehen. Die Eingewöhnungsphase geht langsam zu Ende, und wir können anfangen, Themen und Projekte für die Gruppe zu entwickeln", sagt Erzieherin Simone Krause. Zusammen mit Gabriele Richter ist sie für die neue Kita-Gruppe verantwortlich und wird nach Bauabschluss mit ihrer Kollegin und den Kindern in die dann neuen Räumlichkeiten an der Carl-Diem-Straße umziehen.

Die neue Kita-Gruppe bedeutet nicht nur ein Neuanfang für die Kinder, sondern auch für Simone Krause und Gabriele Richter. Beide haben vorher in verschiedenen Einrichtungen in Wipperfürth gearbeitet. "Weil wir zusammen für die Gruppe verantwortlich sind, mussten wir uns natürlich aufeinander einstellen und uns kennenlernen. Jetzt sind wir sozusagen ein berufliches Ehepaar", sagt Gabriele Richter.

Die Räume an der Uelfestraße waren gut auf den Einzug der neuen Gruppe vorbereitet. Mit persönlichen Gegenständen, selbstgebastelter Dekoration, Büchern und Lichtern gestalteten die Erzieherinnen den Raum für ihre Gruppe. Daniela Niepott, Leiterin des Familienzentrums Kottenstraße, freut sich über den geglückten Start der neuen Gruppe und merkt, wie sich die Kinder an den Kita-Alltag gewöhnen. "Für die meisten Kinder ist das die erste Kita-Erfahrung. Mittlerweile suchen sie nicht mehr dauerhaft Schutz in ihrer Gruppe, sondern kommen auch mit den anderen Kindern des Hauses in Kontakt und finden erste Freunde", sagt Niepott.

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Wichtig sind die ersten Monate für einige der neuen Kinder auch, um die deutsche Sprache zu erlernen. Diese ist für zahlreiche Kinder nicht ihre Muttersprache. Im Umgang mit den Erzieherinnen und den anderen Kindern entwickeln sich die Mädchen und Jungen schnell.

Der Neuanfang der Kita-Gruppe ist trotz anspruchsvoller Umstände gelungen und entlastet nicht nur die Eltern, die ihre Kinder im Familienzentrum Kottenstraße angemeldet haben. Auch für die Kinder selber und Gabriele Richter und Simone Krause bedeutet der Start mehr Zeit zur Eingewöhnung.

Sobald die Räume im Untergeschoss der Grundschule an der Carl-Diem-Straße fertiggestellt sind, kann die Gruppe bereits mit viel Gruppendynamik und einem großen Zugehörigkeitsgefühl umziehen und sich dann weiterentwickeln.

Insgesamt wird das Familienzentrum Kottenstraße drei Gruppen in dem Gebäude der Grundschule eröffnen. Die dritte Gruppe wird eröffnet, sobald die Räume - geplant ist Ostern - bezogen worden und komplett eingerichtet sind.

(trei)