Radevormwald: Netzwerk für nachhaltige Ernährung

Radevormwald: Netzwerk für nachhaltige Ernährung

Akteure aus den Bereichen Schule und Umweltbildung sowie außerschulische Partner trafen sich jetzt in der Museumsherberge Gut Dahl des Freilichtmuseums Lindlar, um ein "Regionales Netzwerk Ernährung und Nachhaltigkeit" zu gründen.

In Anbetracht zunehmender Erkrankungen, die auf falscher Ernährung beruhen, und der Forderung nach einer gesunden Ernährung hat das Thema "nachhaltige Ernährung" an Schulen in den vergangenen Jahren entscheidend an Bedeutung gewonnen.

Mehr noch: Verbraucher- und Ernährungsbildung sowie das Thema "Gemeinschaftsverpflegung der Ganztagsschulbereiche" sind mittlerweile Querschnittsaufgaben der Schulen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ziel des regionalen Netzwerkes soll sein, Pädagogen sowie Multiplikatoren im Oberbergischen Kreis regelmäßig zusammenzubringen und mit den Ressourcen des Netzwerks zu unterstützen. Gemeinsam sollen Strategien entwickelt werden, das wichtige Thema Verbraucher- und Ernährungsbildung im Kontext einer Bildung für nachhaltige Entwicklung in Schulen und ihren Ganztagsschulbereichen sukzessive zu verankern. Hierzu zählen unter anderem regelmäßige Austauschforen und Fortbildungen, die im Freilichtmuseum Lindlar angeboten werden.

Initiatorin des Netzwerkes ist die Projektgruppe "ERNA®: Praxisbausteine Ernährung und Nachhaltigkeit". Dieses von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderte Projekt geht bereits ins vierte Jahr. Es handelt sich dabei um ein Kooperationsprojekt zwischen dem Freilichtmuseum Lindlar, Natur & Kultur - Institut für Ökologische Forschung und Bildung (Träger: Netzwerk) aus Köln sowie dem Schulamt für den Oberbergischen Kreis. Das nächste Austauschforum und Netzwerktreffen findet in der Museumsherberge des Freilichtmuseums am 4. Oktober statt. Alle Interessierten sich hierzu eingeladen. www.erna.nrw

Info und Kontakt Sabine Schulz-Brauckhoff, Tel. 0221 888 996-21, E-Mail: schulz-brauckhoff@erna.nrw

(rue)