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Nettekoven: Bessere Chancen beim Kampf gegen Schrottimmobilien

Wohnungsmarkt in Radevormwald : Nettekoven: Bessere Chancen beim Kampf gegen Schrottimmobilien

Der CDU-Landtagsabgeordnete für Radevormwald, Jens-Peter Nettekoven, sieht gute Chancen, dass auch in Radevormwald das Problem der Schrottimmobilien künftig besser angegangen werden kann.

Der Düsseldorfer Landtag hat in der vergangenen Woche das neue Wohnraumstärkungsgesetz beschlossen. Das Gesetz tritt am 1. Juli in Kraft und vergrößert die Handlungsfähigkeit der Städte und Gemeinden im Kampf gegen „Schrottimmobillien“ und die Zweckentfremdung von Wohnraum.

Dazu erklärt der CDU-Politiker: „Endlich erhält die Stadt Radevormwald den notwendigen Handlungsspielraum, um deutlich entschlossener als bisher gegen sogenannte Schrottimmobilien in der Stadt vorgehen zu können. Denn ohne weitgehendere Eingriffsmöglichkeiten der zuständigen Behörden vor Ort droht eine Entwicklung, die nur Verlierer kennt. Marode Häuser lassen ein Umfeld entstehen, das sich negativ auf das gesamte Quartier auswirkt. Die Menschen, die dort unter oft unzumutbaren Zuständen hausen müssen, sind von Stigmatisierung und Ausgrenzung bedroht.

Mit dem Wohnraumstärkungsgesetz, das zum Beispiel Mindestanforderungen an die Unterkünfte von Leiharbeitern und Werkvertragsnehmern gesetzlich festschreibt, kann die Stadt Radevormwald deren Einhaltung wirksam kontrollieren. Bei Verstößen können unsere Behörden eine Räumung, im Extremfall sogar einen Abriss anordnen. Die Kosten für die verfügten Maßnahmen und die Unterbringung der Bewohner trägt dann der Eigentümer. Damit schieben wir der üblen Geschäftemacherei mit maroden Immobilien und der Not von Menschen einen Riegel vor.“

(s-g)