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„Mit Bergischen Grüßen aus Radevormwald“

Stadtverwaltung bietet Postkartenaktion : „Mit bergischen Grüßen aus Radevormwald“

Die Stadt auf der Höhe soll künftig eigene Postkarten bekommen. Die Motive dürfen ab sofort die Bürger schicken. Das neue Projekt der Wirtschaftsförderung soll die Bürger mobilisieren, sich mit ihrer Stadt auseinanderzusetzen, ihre Heimat durch das Objektiv einer Kamera noch einmal neu zu entdecken und sich aktiv an der Außenwirkung der Kleinstadt zu beteiligen.

Postkarten zu schreiben und zu verschicken ist eine persönliche Geste und oft mit einem Erlebnis oder einer Erinnerung an einen Ort verknüpft. Grüße aus Radevormwald sollen bald auf Postkarten verschickt werden, die von den Bürgern der Stadt gestaltet werden. Die Stadtverwaltung startet einen Aufruf, um die schönsten Fotografien aus Radevormwald als Postkarte zu veröffentlichen.

Die Idee ist, dass Bürger ihre Lieblingsorte der Stadt in Szene setzen und sie an Wirtschaftsförderin Marie Steinhauer weiterleiten. „Wir wollen die Bürger an der Postkartenaktion beteiligen und die schönsten Motive aussuchen, die dann gedruckt und in der Stadt verteilt werden sollen“, erklärt sie. Marie Steinhauer möchte, dass die Postkarten mit Motiven geschmückt werden, die typisch für Radevormwald sind.

Auch Simon Woywod, der Erste Beigeordnete der Stadt, freut sich auf die Motive aus Radevormwald und will, dass die Stadt auf der Höhe bei den Fotografien im Vordergrund steht. „Der Bezug zu der Stadt sollte auf den Bildern deutlich zu erkennen sein“, sagt er. Das neue Projekt der Wirtschaftsförderung soll die Bürger aus Radevormwald mobilisieren, sich mit ihrer Stadt auseinanderzusetzen, ihre Heimat durch das Objektiv einer Kamera noch einmal neu zu entdecken und sich aktiv an der Außenwirkung der Kleinstadt zu beteiligen. Der Postkarten-Foto-Wettbewerb findet unter dem Motto „Stadt-Land-Wupper“ statt. Dieser Dreiklang gibt bereits die Schwerpunkte vor, die auf den Postkarten abgebildet werden sollen. Radevormwald, eine Stadt umgeben von Wäldern und weiter Landschaft, geprägt von bergischen Schieferfassaden, grünen Fensterläden und der Wupper, in der seit einigen Jahren wieder Biber leben, soll sich auf den Postkarten wiederfinden. Jahreszeiten oder Feste, wie Weihnachten sollen bei den Motiven nicht im Fokus stehen. Gefragt sind idyllische Aufnahmen, die ein Aushängeschild für die Stadt sind.

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Wie viele unterschiedliche Motive am Ende des Wettbewerbs als Postkarte gedruckt werden, steht noch nicht fest. Für die finale Planung will die Stadtverwaltung zunächst die Resonanz aus der Bürgerschaft abwarten. Fest steht allerdings, dass die Postkarten bei den Einzelhändlern der Stadt und in öffentlichen Gebäuden, wie der Stadtbücherei, kostenfrei ausliegen sollen. Wer Grüße aus Radevormwald versenden will, kann sich also Karten mitnehmen oder sie weiter verschenken. Wie die Aktion „Rade Regional“ sollen auch die Postkarten als Heimatbotschafter fungieren und die Stadt präsentieren. „Die eingeschickten Bilder sollen nicht nur für die Postkarten verwendet werden, sondern auch für den Relaunch unserer Homepage und für die Social Media Kanäle der Stadt“, sagt Simon Woywod.

Auf den Postkarten soll vermerkt werden, welcher Bürger das Foto gemacht hat und vielleicht auch, welchen Ort es in Radevormwald zeigt. Der Fotowettbewerb ist eine weitere Offensive der Wirtschaftsförderung, um die Stadt zu bewerben, zu vermarkten und über die Stadtgrenzen hinaus bekannt zu machen. Die „Rade Regional“-Aufkleber sind in den vergangenen Monaten bis nach Tokio verschickt worden, das gelingt vielleicht auch den Postkarten. Die Fotos des Wettbewerbs können bis Ende des Monats eingesendet werden. Die Stadtverwaltung wird dann die besten Motive für die Postkarten auswählen. Die Fotografen der drei besten Bilder werden mit einem Gutschein für den Radevormwalder Einzelhandel ausgezeichnet. Die Gutscheine in Höhe von 50, 30 und 20 Euro werden nach Ende des Wettbewerbs an die Teilnehmer weitergeleitet.

Marie Steinhauer und Simon Woywod freuen sich jetzt auf die Bilder aus Radevormwald und die handgeschriebenen Grüße, die bald auf den stadteigenen Postkarten verschickt werden.