Mehrere Radevormwalder in den Vorstand der JU Oberberg gewählt

Junge Christdemokraten in Radevormwald : Mehrere Rader in Vorstand der JU Oberberg gewählt

Der Vorsitz der Jungen Union Oberberg bleibt in männlichen Händen. Die jungen Christdemokraten wählten den 30-jährigen Bielsteiner Moritz Müller mit 100 Prozent erneut zum Vorsitzenden, der dem Verband bereits seit vier Jahren vorsteht.

Während die CDU im Oberbergischen auf ihrem Kreisparteitag ein Mitgliederdefizit bei jungen Menschen und bei Frauen feststellte, ist der Parteinachwuchs dort schon einen Schritt weiter. Jung sind die Mitglieder des Vorstandes der Jungen Union sowieso, aber mit neun Frauen gegenüber sieben Männern sind die Frauen dort in der Überzahl. Der Vorsitz bleibt aber in männlichen Händen. Die jungen Christdemokraten wählten den 30-jährigen Bielsteiner Moritz Müller mit 100 Prozent erneut zum Vorsitzenden, der dem Verband bereits seit vier Jahren vorsteht. Die Kreismitgliederversammlung, des mit mehr als 400 Mitgliedern größten politischen Jugendverbandes im Kreis, fand in Gummersbach statt. 2015 schaffte die JU das Delegiertensystem ab und führte das Mitgliederwesen ein. So ist bei der JU jedes JU-Mitglied berechtigt zu wählen.

Auch bei den Stellvertretern setzt man auf Altbewährtes: Dejan Vujinovic aus Radevormwald und Niclas Höhfeld aus Wipperfürth wurden erneut gewählt. Verena Irlenbusch (Wipperfürth) als Geschäftsführerin, Lydia Tittes (Wiehl) als Pressesprecherin, Tabea Steiniger (Waldbröl) als Bildungsreferentin, Tim Ochsenbrücher (Morsbach) als Schatzmeister und Nicolai Rüggeberg (Radevormwald) als Schriftführer gehören dem Vorstand ebenso an wie die Beisitzer Jana Ohl (Nümbrecht), Gloria Forsting (Wipperfürth), Tobias Jeschke (Radevormwald), Eva Schütz (Nümbrecht), Fabian Steiniger (Waldbröl), Viktoria Welter (Reichshof), Jessica Bremicker (Wiehl) und Michaela Trilling (Bergneustadt).

Müller blickte auf die vergangenen zwei Jahre und die politische Bildungsarbeit zurück und zeigte sich hoch erfreut über die Verjüngung des CDU-Kreisvorstandes. Er appellierte an die Mitglieder, dass sich politische Jugendorganisationen nicht nur mit sich selbst beschäftigen dürfen, sondern in der Gesellschaft und Bevölkerung sichtbar und bemerkbar sein müssen: „Die Jugend ist politisiert wie selten, und als Volkspartei der Mitte wollen wir allen politisch interessierten Demokraten ein Angebot machen.“

Müllers Vorgänger und langjähriger JU-Vorsitzende Thomas Jüngst erhielt die Ehrennadel – die höchste Auszeichnung des JU-Bundesverbandes.

(s-g)