Radevormwald: Mehr Schilder und ein neuer Radweg

Radevormwald : Mehr Schilder und ein neuer Radweg

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hat einen neuen Prospekt mit Radtouren veröffentlicht. Ab heute liegt er aus.

An diesen Tagen steht das Fahrrad in Radevormwald im Mittelpunkt. Am Sonntag wird aufgesattelt. Dann steht das Volksradfahren an. Pünktlich zu dem Großereignis hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) einen neuen Prospekt mit Radtouren veröffentlicht. Neu ist der Radweg "R6", der Radler "Rund um Radevormwald und Wipperfürth" leitet. Außerdem wurden etwa 40 neue Schilder angebracht, die besser auf Anbindungen hinweisen sollen. Mit dem Prospekt, der ab heute unter anderem im Rathaus, Bürgerhaus und im "life-ness" ausliegt, sollen vor allem Fahrrad-Touristen nach Radevormwald gelockt werden, sagt Hartmut Behrensmeier von der WFG.

"Was passt denn besser zu einem solchen Volksradfahren als eine neue Broschüre mit Radwegen?", sagte Behrensmeier gestern bei der Präsentation. Zum sechsten Mal gibt er den Radlern die Übersicht an Radwegen in und um die Stadt an die Hand. "Es wurde in den vergangenen Jahren gut angenommen, und auf den Wegen herrschte kurz nach Veröffentlichung des Prospektes großer Andrang", berichtet er. In der aktuellen Ausgabe stehen sechs Routen "für jedermann" zur Auswahl.

Bevor es auf's Rad geht, kann sich der Radler den Streckenverlauf und die Streckenlänge im Prospekt anschauen. Auf einer Karte ist zu sehen, wo die Strecke verläuft. Neu mit dabei ist der Radweg "R6". "Ich bin die Strecke vor einiger Zeit selber gefahren, und das hat mich direkt veranlasst, eine Tour daraus zu machen", berichtet Behrensmeier. Start der Tour ist am Parkplatz Hohenfuhrstraße, sie führt die Radler unter anderem nach Wipperfürth und nach Neye. Von dort aus geht es auf dem "Wasserquintett-Bahntrassen-Radweg" bis Hückeswagen. Nach 44 Kilometern ist dann wieder die Rader Innenstadt erreicht.

Der neue Radweg ist aber nicht die einzige Neuerung, die in den 5000 Prospekten auftauchen wird. Von insgesamt 40 neuen Beschilderungen weisen 15 rote Schilder auf die Anbindung an den Panoramaradweg ab Hohenfuhrstraße (Rathaus) hin. Einen Namen hat die Anbindung auch gleich bekommen: "Radweg Bergerhofer Bahntrasse".

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft und die Stadt Wipperfürth haben die Finanzierung übernommen. Es sei eine gute Zusammenarbeit gewesen, sagt Behrensmeier und fügt an: "Wenn man Touristen motivieren will, kann man nicht nur bis zum eigenen Kirchturm denken." Für Fahrrad-Touristen hat er auch etwas Neues in petto. Das "Sport + Seminarcenter, das jetzt als "Bett + Bike-Betrieb" gelistet ist, bietet ein ganzes Wochenende mit Unternehmungen ab 165 Euro an. Für das nächste Jahr sei ein Wupper-Radweg im Gespräch. Planungen gebe es bereits.

(RP/rl)