Radevormwald: "LokalAktiv" zog in die Stadt

Radevormwald : "LokalAktiv" zog in die Stadt

Ob Neufahrzeuge, Musik, Kunsthandwerk, lukullische Spezialitäten oder sportliche Aktivitäten – das Fest "LokalAktiv" hatte am Wochenende einiges zu bieten. Besonders gestern zur verkaufsoffenen Zeit bummelten nicht nur Radevormwalder über die verschiedenen "Meilen".

Kälte am Samstag und viel Sonne gestern kennzeichneten am Muttertagswochenende das große Fest "LokalAktiv" in der Innenstadt rund um die Baustelle am Markt. Jung und Alt hatten zahlreiche Gelegenheiten, sich zu beteiligen wie an der Erarbeitung des Spiels "Radopoly", für das der Citymanagementverein um Frank Manfrahs Informationen und Ideen sammelte.

Für die Kleinen viel zu entdecken

Die Werbegemeinschaft "Rade lebt" und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) hatten mit Stadtkulturverband, Stadtsportverband und Sportjugend zahlreiche Aktionen zusammengetragen, um zu beweisen, dass die Stadt einiges zu bieten hat. Die meisten Familien hielten sich zwischen Lindenstraße und Grabenstraße länger auf. Dort gab es vor allem für die Kleinen viel zu entdecken. Neben zahlreichen Hüpfburgen und anderen sportlichen Angeboten konnten die Besucher unter anderem die Cheerleader, Kinder des Dahlerauer TV und die kleine Tanzgarde des RKG bei ihren Choreographien bewundern. "Wir sind begeistert von dem Angebot hier in diesem Abschnitt", sagte Juliane Schröder. Sie war mit Ehemann und ihren beiden Söhnen gekommen.

Während sich die Eltern mit anderen unterhielten, tobten die Kinder bei den Bewegungsspielen. Besonders beliebt bei den Familien war das Bullenreiten, das den mutigen Bullenbändigern ebenso viel Spaß brachte wie den Zuschauern.

Um das Stadtfest "LokalAktiv" wirklich zu einem lokalen Fest zu machen, boten auf der "Kulturmeile" zehn Kunsthandwerker ihre Produkte an. Neben Schmuckstücken aus Holz oder anderen Dekoartikeln konnte man sich auch mit Modeschmuck eindecken. Vor allem auf der Bühne wurde ein vielfältiges Programm geliefert. Dort traten an beiden Tagen zahlreiche Bands und Gruppen der Musikschule auf, die ihr Können vor großem Publikum unter Beweis stellen wollten. Höhepunkt war der Auftritt der Band "Replik" am Samstagabend. "Replik" hatte aber mit der Konkurrenz Fußball zu kämpfen.

International war das Fest auch: Das "Café Central" verkaufte polnische Spezialitäten. Neben dem traditionsreichem Gericht Bigos – Sauerkraut mit Fleisch – wurden Maultaschen mit Fleisch- und Kartoffelquarkfüllung verkauft. "Unsere Angebote wurden besonders gut von auswärtigen Gästen angenommen", sagte Magdalena Chmielarz. Auf dem Weg zur SchlemmerMeile am Schlossmacherplatz gab es französischen Wein zu kosten beim Partnerschaftskomitee Châteaubriant. Vor der Bühne bot das Weingut Eger (Weinfest 29. Juni bis zum 1. Juli) neben den üblichen Weinsorten eine Sommerspezialität an.

Flammkuchen und kleine Happen

"Der Rivaner-Wein ist der richtige für den Sommer. Das wurde uns von vielen Gästen bestätigt", sagte Franz Georg Eger. Passend dazu gab es Spezialitäten wie Weinbergschnecken, Rheingauer Wildsülze, Flammkuchen oder kleine Häppchen wie Laugenbrezeln, Käsewürfel oder herzhaftes Schmalzbrot.

(RP/url)
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