Radevormwald: "LokalAktiv" – 2013 mit Markt

Radevormwald : "LokalAktiv" – 2013 mit Markt

Die Werbegemeinschaft "Rade lebt" und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) wollen mit dem Fest den zweiten Schritt gehen. Der Marktplatz soll den Mittelpunkt bilden. Der "Rote Schal" bleibt der rote Faden.

Die erste Ausgabe von "LokalAktiv" ist Vergangenheit, da wird schon über die Neuauflage gesprochen. "Ich denke, dass wir im kommenden Jahr ein zweites Fest dieser Art starten werden", sagte gestern Elisabeth Rübsam, die Vorsitzende von "Rade lebt" und ergänzte, "ich würde mir aber wünschen, dass sich die Einzelhändler mehr mit Aktionen einbinden lassen." Ihren roten Faden hat sie Sonntagabend eingesammelt. Auf einer selbst gebauten Strickmaschine waren fünf 100 Meter lange, unpolitisch signalrote Schals entstanden, die 2013 den Gästen wieder den Weg weisen sollen.

Hartmut Behrensmeier (WFG) freute besonders am Sonntag der Besuch zahlreicher auswärtiger Gäste. Er fragte bei den Besuchern nach, die sich für Rade-Prospekte und E-Bike-Verleih interessierten.

Viele Ideen gesammelt

Citymanager Frank Manfrahs, der vor seinem Büro an der Kaiserstraße 68 etwa 500 bis 600 Ideen für sein geplantes Spiel "Radopoly" und weitere Aktivitäten in der Innenstadt sammelte, wünscht sich bei der Autoshow mehr Aktivität. Das gelte auch für Einzelhändler, die man noch mitnehmen müsste. Denn 80 bis 90 Prozent der Kunden gewinnt man durch Ansprache, sind die Erfahrungen des Citymanagers.

Baudezernentin Julia Gottlieb, die mit ihrem Team der einzelnen Fachbereiche den Umbau koordiniert, hat das Fest "LokalAktiv" an beiden Tagen besucht und war wegen des Wetters besonders vom Sonntag angetan. Sie empfindet die zweite Aktion nach dem Eröffnungsfest am 1. April als gelungen. "Der Umlauf um den Marktplatz hat an beiden Tagen sehr gut funktioniert. Wichtig war auch, dass die großen Löcher verfüllt waren", sagte sie.

Markt-Eröffnung schon im Visier

In der nächsten Zeit wird sie als weiteren Teil der Aktion "LokalUmbau" den Konzeptladen am Schlossmacherplatz noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Dabei hofft sie auch, dass in der schönen Jahreszeit auch das Baustellencafé noch mehr Bedeutung erlangt. In dem Konzeptladen soll mit mehr Abwechslung noch mehr für die Produkte von Radevormwaldern oder aus Rade geworben werden. Gottlieb gibt dabei zu bedenken, dass die Aktionen mit einem geringen Budget gestemmt werden müssen. Das gilt auch für das Eröffnungsfest auf dem neuen Marktplatz. Da beginne man bereits jetzt, das Programm zusammenzustellen. Avisiert ist ein Zeitraum zwischen Oktober und November.

(RP)
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